ASSE II

Wird die Rückholung des Atommülls noch umgesetzt? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Die leitenden Mitarbeiter*innen der BGE betonen zwar öffentlich immer wieder, dass sie sich an den gesetzlichen Auftrag zur Rückholung (die Lex ASSE, die am 24.04.2013 in Kraft trat) halten. Andererseits läuft die Zeit gegen die Rückholung. Umso wichtiger wären Maßnahmen der BGE zur Beschleunigung.

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ASSE II Aktuell

Pressemitteilung zur Öffentlichen Veranstaltung „Beleuchtung des Standortauswahlverfahrens bei der Rückholung radioaktiver Abfälle aus der Asse“ Die Asse-2-Bgleitgruppe hat am Montag, den 22.11.2021, gemeinsam mit der interessierten Bevölkerung eine etwa 4stündige Online-Veranstaltung durchgeführt, um allen Interessierten in der Region die Möglichkeit zu geben, sich transparent über den Sachstand zu informieren und die Ergebnisse des Beleuchtungsberichts zur Überprüfung der… [Weiter]
Die für den 22.11. ursprünglich im Cremlinger Eventcenter geplante Veranstaltung der a2b findet wegen der sich verschärfenden Corona-Lage von 17:00 - 20:30 Uhr online (via Zoom) statt. Beleuchtung des Standortauswahlverfahrens für ein Zwischenlager im Rahmen der Rückholung radioaktiver Abfälle aus der Asse Die Expert*innen werden zunächst in einem Impulsvortrag die Ergebnisse des Beleuchtungsauftrags erläutern. Die Teilnehmenden haben dann die Möglichkeit mit dem Expertenteam und der A2B die… [Weiter]
(Mo.,08.11.21/SW) Aus Sicht der Fachgruppe Asse zeigt der 100-seitige Abschlussbericht des "Beleuchtungsauftrags" deutlich die Unterlassungen der BGE bei der Standortauswahl für das Zwischenlager auf. Der Bericht listet detailliert zahlreiche Mängel des von der BGE durchgeführten "Standortvergleichs" auf und bestätigt damit unsere Kritik. Damit hat sich im Nachhinein auch die Entscheidung, den Begleitprozess auszusetzen als richtig erwiesen. Unstrittiger Ausgangspunkt war, dass BMU und BGE… [Weiter]
(Mo., 18.10.21/SW) Heute Vormittag stellten die beauftragten Expert*innen das Ergebnis ihres sog. "Beleuchtungsauftrags" der Asse-2-Begleitgruppe im Beisein der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), des Bundesumweltministeriums und des Niedersächsischen Umweltministers vor. Darin hatten sie im Wesentlichen untersucht, ob die getroffene Standortvorauswahl mit ausschließlich Asse-nahen Standorten sachgerecht war und ob die Betreiberin BGE bei der Entscheidungsfindung etwas Wesentliches… [Weiter]
(PM der A2B vom 03.09.21) Die Asse-2-Begleitgruppe hat großes Interesse am zügigen Fortgang des Beleuchtungsprozesses und der daran beteiligten Expert:innen und hat alle dafür notwendigen Schritte, die im Einflussbereich der A2B liegen, sehr schnell vorbereitet und abgestimmt. Der Beleuchtungsauftrag soll mit der spezifischen Fachexpertise durch 4 Expert:innen überprüfen, ob die Entscheidung der BGE, das Zwischenlager für die rückgeholten Abfälle assenah zu bauen, sachgerecht war. Die Mitglieder… [Weiter]
(PM der ZGV, Do. 26.08.21)Die Zivilgesellschaftliche Vertretung (ZGV) der ASSE 2-Begleitgruppe hat die Kandidatinnen und Kandidaten von CDU, SPD, GRÜNEN, FDP und LINKEN in den Wahlkreisen Salzgitter/Wolfenbüttel und Braunschweig angeschrieben und um Antworten zu unseren Wahlprüfsteinen gebeten. Bis jetzt sind fünf Antworten eingegangen, die die ZGV für Interessierte auf der Homepage der Begleitgruppe veröffentlicht hat (rechts oben unter Neueste Beiträge). Sobald weitere Antworten eingehen,… [Weiter]
(Sa., 17.07.21/CS) Seit Anfang Juni „beleuchten“ drei Experten die Standortentscheidung der BGE für ein Zwischenlager für den rückzuholenden Atommüll in unmittelbarer Nähe des Schachtgeländes: Herbert Bühl (Geograph aus der Schweiz), Peter Hocke-Bergler (Risikoforscher aus Karlsruhe) und Christian Küppers (Physiker aus Darmstadt). Nach langem Ringen konnten sich BMU und A2B auf diese Experten verständigen. Mittlerweile ist mit Frau Prof. Sabine Schlacke noch eine Juristin dazu gekommen. Ein… [Weiter]
Asse-Begleitgruppe (A2B) legt Fragenkatalog, Ablauf und Struktur des Beleuchtungsprozesses fest (23.04.21/ PM der A2B) War die getroffene Standortvorauswahl mit ausschließlich Asse-nahen Standorten sachgerecht? Hat der Betreiber bei der Entscheidungsfindung etwas Wesentliches vergessen? Wurden entscheidungsrelevante Kriterien nicht berücksichtigt und müssten aus heutigem Kenntnisstand weitere Entscheidungskriterien dazukommen? Das sind nur drei von insgesamt acht Fragen, mit denen der… [Weiter]
(Do. 18.03.21/SW) Am vergangenen Freitag bekam die Asse-2-Begleitgruppe Post aus dem Niedersächsischen Umweltministerium: der sog. „Konsolidierter Entwurf für ein gemeinsames Verständnis bezüglich des Arbeitsauftrages“ sollte die Ergebnisse des Gesprächs vom 12. Februar zusammenfassen und den Auftrag an das unabhängige Gremium konkretisieren. Die Koordinierung und Umsetzung dieses Auftrags wurde vom Umweltministerium Niedersachsen übernommen und in der dort erst kürzlich neu geschaffenen Stelle… [Weiter]
(Fr. 19.02.21/CS) Standortvergleich wird von neutraler Seite überprüft: In der Auseinandersetzung um den Standortvergleich für das zukünftige Zwischenlager für den rückzuholenden Atommüll aus der ASSE hat die ASSE-2-Begleitgruppe (A2B) einen Teilerfolg errungen. Nachdem der Staatsekretär im BMU Jochen Flasbarth im Sommer letzten Jahres per Videoschalte die BGE-Entscheidung für einen assenahen Standort als endgültig deklariert hatte, hatte die A2B den öffentlichen Teil des Begleitprozesses… [Weiter]