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Salzgitter: Mahnwache zum Gedenk- und Jahrestag Hiroshima am Samstag, 5. August 2023 um 11 Uhr am Stadtmonument, In den Blumentriften, SZ-Lebenstedt Am Hiroshima-Tag gedenken bundesweit Menschen der Opfer der Atombombenabwürfe auf die Städte Hiroshima am 6. August und auf Nagasaki am 9. August 1945 in Japan. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt ca. 100.000 Menschen sofort, weitere 130.000 starben in Japan an den Folgeschäden. Der Kreisverband Salzgitter Bündnis 90/Die Grünen lädt zum… [Weiter]
(26.07.2023/ Dirk Seifert) Im AKW Brokdorf ist es beim Hantieren eines Castor-Behälters für hochradioaktive Brennelemente im Abklingbecken zu einem Störfall gekommen. Offenbar ist der über 100 Tonnen schwere Behälter falsch in das Ladegeschirr des Krans eingehängt worden. Darüber informieren die Atomaufsichtbehörde in Schleswig-Holstein und PreußenElektra als Betreiber des inzwischen stillegelegten Reaktors. Die Handhabungen mit den bestrahlten Brennelementen finden neben dem… [Weiter]
(24.07.2023/ LW) Am 13. Juni 2023 kündigte die BGE an, die Inbetriebnahme von Schacht KONRAD auf die 2030er Jahre zu verschieben. Die BGE wähnt sich auf der „Zielgeraden“. Tatsächlich ist die erneute Verschiebung aber eine absolute Bankrotterklärung für Schacht KONRAD und die BGE. Grundlegende Bedingungen einer modernen Standortsuche werden vom Projekt KONRAD nicht erfüllt: Prüfung von Alternativen, keine Nachnutzung eines alten Bergwerks, keine Lagerung in Rohstoffvorkommen, usw. Die Anlage… [Weiter]
Bündnis-Pressemitteilung vom 17. Juli 2023 / Anti-Atomkraft-Initiativen fordern Aufklärung: Stammte defektes Uranfass aus Gronau oder Almelo? Seit Mitte der 1990er-Jahre hat der deutsch-niederländisch-britische Atomkonzern Urenco aus den Uranfabriken in Gronau/Westfalen bzw. Almelo/Niederlande mehrere Zehntausend Tonnen abgereichertes Uranhexafluorid als Abfallstoff nach Russland geschickt, um die wesentlich teurere Entsorgung in Deutschland und den Niederlanden zu umgehen. Ein Hauptziel war… [Weiter]
(12.07.2023/ BISS) Als die Entsorgungskommission (ESK) des Bundesumweltministeriums 2012 und 2013 im Nachgang zur Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11.März 2011 einen Bericht zur Untersuchung der Nuklearstandorte in Deutschland herausgab, betrachtete sie auch den Standort von Eckert & Ziegler in Braunschweig. Die ESK betont darin den besonderen Status dieses Standortes, weil im Rahmen dieser Untersuchungen nur Eckert & Ziegler betrachtet werden sollte, aber dabei natürlich auch eine… [Weiter]
Rückholung des Atommülls aus der ASSE bleibt für die AG oberstes Ziel (11.07.2023/CS) Die obersten kommunalen Gremien vom Landkreis Wolfenbüttel und von den Samtgemeinden Sickte und Elm-Asse haben in fast gleichlautenden Beschlüssen und überwiegend einstimmig Beschlüsse gefasst, dass sie erst wieder in die Planungen für einen neuen Beteiligungsprozess einsteigen, wenn es einen Standortvergleich für das notwendige Zwischenlager mit zumindest einem assefernen Standort gibt. Damit reagieren sie… [Weiter]
(06.07.2023/ CK) Am 30.06.2023 fand im Rahmen des Konrad-Seminars der IG Metall Salzgitter-Peine die 34. Mobile Atomaufsicht statt. Auch dieses Mal lag eine intensive und hitzige Woche zu den Problematiken der Atommülllagerung in Deutschland und insbesondere der Region Braunschweiger Land hinter den 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie waren schockiert, wie groß und vielfältig die Probleme sind und wie wenig die Verantwortlichen nach wirklich sinnvollen Lösungen suchen. Schnell wurde es im… [Weiter]
(28.06.2023/ BI Ahaus) Rund 50 Mitglieder der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" versammelten sich gestern morgen zu einer spontanen Protestkundgebung. Anlass war die Ankündigung sogenannter "Testfahrten" für die geplanten Castor-Transporte aus Jülich nach Ahaus in dieser Woche. Für die vorgesehenen Transporte von 152 Behältern mit ausgedienten Brennelementen aus dem Jülicher Versuchsreaktor AVR gibt es noch keine Genehmigung, weswegen die Testfahrten als Leerfahrten geplant sind. Die… [Weiter]
Bericht von der Fachtagung "Zwischen. Sicher? Ende?" 23.06.2023 (Atommüllreport/ 27.06.2023) Mehr als 50 Teilnehmer*innen aus Bürgerinitiativen, aus Umweltverbänden, aus der Wissenschaft sowie Vertreter*innen des Bundesamtens für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung, des Bundesumweltministeriums und des Nationalen Begleitgremiums, waren nach Hannover gekommen, um die Probleme der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle zu diskutieren. Von Seiten… [Weiter]
Umweltverband fordert von Behörden und Politik ein solides Sicherheitskonzept (21.06.2023/ BUND Pressemitteillung) Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet, doch der Atommüll bleibt als radioaktives Erbe über Jahrmillionen erhalten und gefährdet weiter Mensch und Natur. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt, dass die Situation der 16 Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle immer noch teils hochproblematisch ist. Planung und… [Weiter]