Bundesweite Meldungen

(Fr., 16.01.26/ SW) Schon in 3 Wochen findet die nächste bundesweite Atommüllkonferenz statt. Sie startet mit zwei Fachvorträgen, in denen wir uns mit dem aktuellen Stand der "End"lager-Suche und dem BGZ-Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung beschäftgen werden. Im November 2025 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) neue Arbeitsstände veröffentlicht. Die Gebiete, die für ein tiefengeologisches Atommüllager in die engere Auswahl kommen, werden immer konkreter. Gleichzeitig wird unter… [Weiter]
(Fr., 09.01.26/ SW) Wie mehreren Agenturmeldungen zu entnehmen ist, hat das Berliner Verwaltungsgericht den Eilantrag des  BUND Nordrhein-Westfalen gestern zurückgewiesen. Nach Gerichtsangaben war der Antrag bereits aus formellen Gründen unzulässig. Aber auch inhaltlich hatte er keinen Erfolg: Die vom BUND kritisierte Risikobewertung des Transportes liege vorrangig in der Verantwortung der Sicherheitsbehörden. Das Gericht könne daher nur überprüfen, ob die Datenbasis dafür ausreichend sei und… [Weiter]
(Di., 06.01.26/SW) Noch vor Jahresende 2025 haben sich die Auseinandersetzungen um die 152 CASTOR-Transporte vom Atommüll-Zwischenlager Jülich in das BZA Ahaus verschärft. Anti-Atom-Initiativen aus dem Ruhrgebiet und dem Münsterland hatten noch vor den Weihnachtsfeiertagen mit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin zur Eilklage des BUND NRW gerechnet und „Alarmstufe GELB“ ausgerufen. Dem Aufruf zur Demonstration am 14.12. waren mehr als 300 Teilnehmer:innen gefolgt. Der WDR… [Weiter]
(UmweltFAIRändern.de/ 03.12.2025) Die Kosten für den Ausbau des Schacht Konrad zu einem Atommülllager für leicht- und mittelradioaktive Abfälle steigen weiter. Das ist das Ergebnis einer schriftlichen Frage des Linken-Bundestagsabgeordneten Cem Ince, in dessen Wahlkreis das geplante Lager in Salzgitter liegt. Nach mehrfachen Verzögerungen beim Ausbau ist derzeit davon die Rede, dass es „Anfang der 2030er Jahre“ dazu kommen soll. Darüber berichtet aktuell der Evangelische Pressedienst (EPD) in… [Weiter]
(19.11.2025) Anti-Atomkraft-Initiativen aus Jülich und dem Münsterland sind entsetzt über die Recherchen der Neue Ruhr Zeitung (NRZ), wonach die Sicherheitsbehörden in NRW offensichtlich mit Billigung der schwarz-grünen Landesregierung planen, den ersten Castor-Transport von Jülich nach Ahaus noch im November rollen zu lassen. Dies soll „ausdrücklich“ ohne die noch ausstehende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin über eine Eilklage des BUND gegen den Sofort-Vollzug der… [Weiter]
Einwendungen gegen das Vorhaben können bis zum 28. Januar 2026 schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. (Anti-Atom-Berlin, 17.11.2025) Der "Berliner Experimentier-Reaktor II“ soll abgebaut werden. Gerade bei Abbrucharbeiten wird radioaktives Material freigesetzt, das vorher im Gebäude und seinen Einrichtungen gebunden war. Dadurch wachsen die Gefahren für Boden, Wasser, Luft und Lebewesen. Die Umweltbelastungen durch die Weiterbehandlung und Unterbringung dieses Materials müssen… [Weiter]
(SOFA (Sofortiger Atommaustieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen/ 14.11.2025) Die Aachener Nachrichten melden diese Woche, dass das Verwaltungsgericht (VG) Berlin ein Urteil im Eilverfahren des BUND gegen den "Sofortvollzug" der Castor-Transportgenehmigung Jülich-Ahaus für Ende November anstrebt. Wir wissen nicht, ob das angesichts von 22 000 Aktenseiten realistisch ist, aber wir wissen, wie es dann von unserer Seite weitergeht: 1. Am Tag NACH Bekanntwerden des VG-Urteils… [Weiter]
(7.11.2025) Warnsignale aus zwei Alphörnern schallen vergangene Woche nahe der Hamburger Reeperbahn über die Straße. Im Hotel gegenüber tagt die Deutsch-Schweizerische Atom-Kommission, in der Vertreter*innen der Atomaufsichtsbehörden beider Länder sitzen. Atomkraftgegner*innen überreichten am 28.10.2025 einen Katalog an kritische Fragen zu den grenznahen Uralt-AKW. Die Bundesregierung muss sich für ein schnelles Abschalten der grenznahen Risiko-Reaktoren einsetzen! Bei einem Atom-Unfall in der… [Weiter]
(Do., 6.11.25/SW) Seit Montag Abend rauscht die Nachricht von einem möglichen Endlager für hoch-radioaktiven Atommüll (CASTOR-Behälter) im westlichen Braunschweiger Land durch lokale Presse und Online-Medien. Auslöser dafür war eine zweieinhalbstündige Info-Veranstaltung der BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) am Montag dieser Woche. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann im Youtube-Kanal der BGE angesehen werden. BGE-Geschäftsführerin Iris Graffunder erklärte, dass es sich dabei… [Weiter]
Atommüllkonferenz kritisiert BASE und fordert echte Beteiligung und Zwischenlagerkonzept Pressemitteilung 23.10.2025 Am letzten Samstag befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Atommüllkonferenz in Göttingen unter anderem mit der verlängerten Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle, dem Beteiligungsverfahren in Gorleben sowie dem Informations- und Dialogkonzept des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Sie erklären dazu: Die Atommüllkonferenz (AMK)… [Weiter]