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Einladung zur 28. Atommüllkonferenz am 7. Februar in Göttingen

(Fr., 16.01.26/ SW) Schon in 3 Wochen findet die nächste bundesweite Atommüllkonferenz statt. Sie startet mit zwei Fachvorträgen, in denen wir uns mit dem aktuellen Stand der "End"lager-Suche und dem BGZ-Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung beschäftgen werden.

Im November 2025 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) neue Arbeitsstände veröffentlicht. Die Gebiete, die für ein tiefengeologisches Atommüllager in die engere Auswahl kommen, werden immer konkreter. Gleichzeitig wird unter dem Deckmantel der Optimierung eine Beschleunigung des Suchverfahrens propagiert. Die jetzt vorliegenden Eckpunkte der StandAG-Novelle des Bundesumweltministeriums werfen deutliche Fragen auf, ob das ohne Abstriche für Sicherheit und Beteiligung abgehen wird.

Gleichzeitig stellte die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) die mittlerweile 3. Version ihres Forschungsprogramms zur Zwischenlagerung vor. Wir berichten über den aktuellen Stand und werfen insbesondere einen kritischen Blick auf die Lücken und offenen Fragen, die im Rahmen der zu verlängernden Zwischenlagerung noch dringend zu schließen sind.

Nach den beiden Fachvorträgen und einer Mittagspause werden vier Arbeitsgruppen angeboten:

  • Jahrestage Fukushima / Tschernobyl im Angesicht der aktuellen Pro-Atomdiskussionen
  • Standortsuche zwischen Beschleunigungsdebatte und Vorbereitung der Regionalkonferenzen
  • Freimessen / Strahlenschutz (Ergenisse einer Briefaktion)
  • CASTOR-TRansporte 2026 (Jülich und Garching nach Ahaus / Sellafiels nach Brokdorf)

 

Das detaillierte Konferenzprogramm, die Anfahrtsskizze und weitere Infomationen sind auf der Homepage der Atommüllkonferenz abrufbar. Wir bitten zur besseren Planung um rechtzeitige Anmeldung per Mail unter anmeldung@atommuellkonferenz.de

Wir freuen uns ausdrücklich über neue Interessierte und Menschen, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen möchten. Die AMK ist ein Treffen der Anti-Atom-Bewegung, das dem gegenseitigen Austausch und der Planung gemeinsamen Vorgehens dient. Sie ist ein fachlich-politisches, parteiunabhängiges Forum für Betroffene und kritische Akteure von den Standorten, an denen sich Atommüll befindet oder die Lagerung vorgesehen ist. Damit dies gewährleistet bleibt, bitten wir bei der Anmeldung um eine kurze Angabe zur Zugehörigkeit (Gruppe, Verband, NGO). Mit dem Konferenzbeitrag finanzieren wir die Raummiete, die technische Ausstattung, evtl. Honorare und die Verpflegung der Teilnehmenden.