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Regional Arbeitsgemeinschaft

Wir waren beim Landesfest dabei – das hat sich gelohnt

... so einfach lässt sich Atommüll nicht verschließen ...

(Mo., 22.06.26/MN) Mit einem starken Standteam waren wir beim Landesfest, Tag der Niedersachsen von 12. – 14. Juni in Braunschweig in und vor unserer Info-Pagode am Start. An den drei Veranstaltungstagen sind wir mit vielen Besucher:innen ins Gespräch kommen zu den Atomstandorten bei uns in der Region und auch zu der Frage, wann und wo es das Endlager für den hochradioaktiven Atommüll geben wird.

Für uns war es eine gute Gelegenheit zu hören und zu diskutieren, was die Menschen bewegt, wenn es um die Rückholung des Atommülls aus der ASSE, welche Fragen es zum geplanten Atommüllendlager Schacht KONRAD oder auch zur Nuklearfirma Eckert & Ziegler in Braunschweig gibt. 
Unser Informationsangebot fand viel Zuspruch – bei Menschen aus der Region und auch von Besucher:innen von außerhalb. Während die Erwachsenen sich mit den ernsthaften und komplexen Fragen der Endlagerung von Atommüll beschäftigten, hatten die begleitenden Kindern viel Spaß beim Angelspiel, um Atommüllfässer aus der ASSE zu bergen. 
Für uns ein gelungenes Wochenende bzw. ein Landesfest, darin waren sich die Aktiven einig. 

Es gab viele Fragen zur Suche eines Endlagers für hochradioaktiven Müll. 
Derzeit lagern rund 1.900 Castor-Behälter mit hoch radioaktiven Abfällen in den zentralen Zwischenlagern in Ahaus, Gorleben und Lubmin sowie in den dezentralen Zwischenlagern in Jülich und an 12 AKW Standorten; weiterhin müssen weiterhin 600.000 Kubikmeter schwach- und mittelaktiver Abfall endgelagert werden. Dafür muss ebenfalls ein oder zwei Läger gefunden werden. Aus Sicht von der Arbeitsgemeinschaft ist Schacht KONRAD dafür nicht geeignet. 
Weiterhin muss es ein Konzept für eine möglichst sichere, längerfristige Zwischenlagerung der hoch radioaktiven Abfälle geben und die Zwischenlager für eine längere Laufzeit ertüchtigt werden, da bei der Suche und Fertigstellung  eines Endlagers für den hochradioaktiven Müll frühestens in den 70er zu rechnen ist.  Zu all diesen Fragen .gab es vielfältige Gespräche mit interessierten Besucher:innen von nah und fern.

So hat sich es wirklich gelohnt, beim Landesfest teilzunehmen; nicht finanziell, da das Sammeln von Spenden und Verkauf von Artikeln nicht gestattet war. Es hat uns allerdings Geld gekostet - für die angemietete Pagode und Stromanschluss.
Das waren mehrere hundert Euro – viel Geld für unseren Verein. Wir verfügen nicht über einen großen Etat für unsere Kommunikation und Informationsarbeit, sondern müssen dies aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Zuwendungen bestreiten.

Auf jeden Fall ist das Resümee ist eindeutig positiv, denn es gilt für uns, unser Engagement geht weiter. Das wurde uns von vielen bestätigt: „Gut, dass Ihr hier dabei seid! Danke für Euer Engagement!