(22. Juli 2026/ castor stoppen) Heute soll der zehnte von 152 Atommüll-Behältern aus der Zwischenlagerhalle Jülich in die Zwischenlagerhalle Ahaus stattfinden. Mit der Abfahrt des Schwerlast-LKW, beladen mit einem Castorbehälter und umgeben von einem Polizeikonvoi, wird gegen 22.00 Uhr gerechnet.
Die Verlagerung des Atommülls von einer in eine 170km entfernte andere Halle ist kein Beitrag zu einer möglichst sicheren Entsorgung der nuklearen Hinterlassenschaften der Atomindustrie! Jeder Transport stellt ein unnötiges Risiko für die Bevölkerung dar, weil Unfälle oder Anschläge nicht ausgeschlossen werden können. Außerdem kann der Müll in Ahaus nicht bleiben, sondern muss noch einmal transportiert werden: in ein „Endlager“ – welches es bekanntlich bisher nicht gibt.
Unsere Forderung bleibt: Sofortiger Stopp der gefährlichen Transporte über NRW-Autobahnen! Neubau einer möglichst sicheren Lagerhalle in Jülich!
Die Bundesregierung liefert heute noch einen weiteren Grund, gegen Atomkraft zu protestieren: Niedersachsens Umweltminister Meyer hat dem Druck aus Berlin nachgegeben und wird heute den Einstieg des Kreml-Atomkonzerns Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen freigegeben – und damit die Zukunft der Brennelementefabrik absichern.
Protest-Mahnwachen & Infoverstaltung heute Abend (22. Juli)
Jülich: ab 20 Uhr Mahnwachen vor dem Forschungszentrum und am Königshäuschen kurz vor der Autobahnauffahrt (Aachener Landstr.25, Bushalte.Neubourheim).
Ahaus: ab 20.00 Uhr Mahnwache an der Kreuzung Schorlemerstraße/Schumacherring (Parkplatz Teppichboden-Janning)
Ahaus: 20.00 Uhr – Infoveranstaltung „zu Transportwahnsinn und Perspektiven darüber hinaus“ von die LINKE NRW im Wahlkreisbüro, Parallelstraße 26, Ahaus.
Duisburg: ab 22.30 Uhr Mahnwache an der A 42-Brücke über den Rhein.
Beteiligt euch am Protest gegen diese unsinnige Atommüll-Lawine!
21.07.2026: Pressemitteilung Westcastor Castor-Transporte: Keine Ferien für Polizei
