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Kreuzweg PilgerInnen am 14. Juli am AKW Grohnde

Kreuzweg für die Schöpfung am AKW Grohnde - Treffen mit Aktiven von der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad

(Mo.,12-07-21/ Pressemitteilung) Gorleben lebt – Salzgitter soll auch leben! Nach Gorleben auch Schacht KONRAD aufgeben!

Das ist die Botschaft, die die Gruppe der Aktiven den PilgerInnen am Mittwoch, den 14. Juli übergeben und mit auf den Kreuzweg geben will, wenn sie sich um 17 Uhr am AKW Grohnde treffen.
Es ist die 10. Etappe des Kreuzweges, der am 4. Juli in Gorleben gestartet ist.

Ein breites Bündnis aus Klima- und Umweltinitiativen, christlichen Gruppen und kirchlichen Institutionen ruft zu einem „Kreuzweg für die Schöpfung“ auf. Ein Kreuz aus Gorleben wird in 26 Etappen (ca. 470 km) nach Lützerath, einem akut vom Kohleabbau bedrohten Dorf an der Tagebaukante Garzweiler getragen.
Dieser Kreuzweg stellt sich in die Tradition der langjährigen Proteste der Anti-AKW-Bewegung: im Frühjahr 1988 machten sich Atomkraftgegner*innen in Wackersdorf, dem geplanten Standort einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage, mit einem Kreuz auf den Weg nach Gorleben. In 3 Etappen über 1200 km.
Mehr als 6000 Menschen beteiligten sich an diesem Kreuzweg für die Schöpfung: Sie drückten damit nicht nur den - auch christlich geprägten – Widerstand gegen die zerstörerische Atomtechnologie aus.

„Es geht um ein gutes Leben für alle in Fülle“, so der Aufruf zum Kreuzweg. Der Weg führt vorbei am AKW Grohnde. Der Weg zum AKW Grohnde mit seiner langen Geschichte von Störfällen ist eine Etappe auf dem Kreuzweg, der die Gefährdung der Schöpfung durch die Atomkraftnutzung deutlich macht. Dort auf die Teilnehmer*innen des Kreuzweg Schöpfung zu treffen, um über den langjährigen Widerstand gegen das Projekt Schacht KONRAD zu informieren, ist der Arbeitsgemeinschaft ein wichtiges Anliegen.

„Das alte Eisenerzbergwerk Schacht KONRAD wird zu einem Atommülllager umgebaut, dessen Inbetriebnahme wir verhindern wollen, weil es für die dauerhafte sichere Lagerung radioaktiver Abfälle gänzlich ungeeignet ist. Wir wollen darüber informieren, warum am 27. Mai 2021 der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) einen Antrag auf Rücknahme bzw. Widerruf des Planfeststellungsbeschlusses Schacht KONRAD beim Niedersächsischen Umweltministerium eingereicht haben“, erläutert Marianne Neugebauer vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft.

Wir möchten den Teilnehmer*innen des Kreuzwegs unsere Ängste und Sorgen nahebringen, und hoffen auch, dass die Teilnehmer des Kreuzweges auf den weiteren Etappen Gelegenheit haben werden, über die Kampagne #KONRAD_GAMEOVER zu informieren; Material und Unterschriftenlisten können wir ihnen mit auf den Weg geben. Wir zählen auf jede Unterschrift für unser Anliegen.

Weitere Informationen unter: www.konrad-gameover.de
Für Rückfragen: Marianne Neugebauer (0176 / 23 92 92 33)
Vorstand der AG Schacht KONRAD e.V.