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Die Rückkehr der Untoten?

(Di, 13.08.19/SW) Die Atomlobby versucht derzeit mit erheblichem Aufwand, die Klimadebatte zu nutzen um eine Rückkehr der (untoten) Atomkraft medial vorzubereiten. Sowohl beim Kongress der „fridays for future“ in Dortmund als auch beim Klimacamp in Pödelwitz im Leipziger Land traten sog. Berater von Atomkraftwerksbetreibern auf und versuchten, die Atomkraft wieder salonfähig zu machen und die Klimabewegung und Kohleproteste gegen die Anti-AKW-Bewegung auszuspielen. Während immer noch viele Menschen glauben, der Atomausstieg sei vollzogen, werden noch sieben Altmeiler weiterbetrieben und täglich neuer Atommüll produziert. Die Belieferung von Atomkraftwerken läuft ungebremst weiter, mit Brennelementen aus Lingen und Uran aus Gronau!

Auch der CASTOR rollt bald wieder, diesmal nicht nach Gorleben, denn das ist politisch wohl nicht mehr durchzusetzen. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 wird ein Transport von sechs CASTOR-Behältern aus Sellafield nach Biblis gebracht werden, der Antrag auf Transportgenehmigung liegt bereits seit April 2018 beim Bundesamt für Entsorgungssicherheit (BfE) und wird dort „mit Hochdruck“ bearbeitet.