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Asse II

1. Fukushima- Mahnwache 2014 in Wolfenbüttel

(Mi., 08.01.14/UJP) 30 Teilnehmer trafen sich am Montag zur monatlichen Mahnwache in Wolfenbüttel. Thema war die Unterschriftensammlung  mit der Forderung „Die Asse- Akten sind Teil unserer Heimatgeschichte - sie gehören in den Landkreis Wolfenbüttel und nicht nach Goslar“. Die WAAG fordert, dass die Asse- Akten aus dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Nieder- sächsischen Landtages im Landkreis Wolfenbüttel ausgewertet werden. Und wie bereits angekündigt informierten die Veranstalter  über den Stand des geplanten Zwischenlagers an der ASSE.

Heftig kritisiert wurde der Umgang des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) mit der Wahl des Standortes für das geplante Zwischenlager an der ASSE. 'Ich bin stinksauer“ empörte sich eine Teilnehmerin, ' wenn mir vom BfS mitgeteilt wird, dass es nahezu unmöglich sei, einen Standort für ein Zwischenlager zu finden. Andere Gemeinden hätten sich im Vorfeld der Zwischenlagerdiskussion bereits verschreckt ans BFS gewandt haben, mit der klaren Aussage, kein Zwischenlager zu akzeptieren. Sind wir hier Bürger 2. Klasse, dass man uns weiterhin die Strahlenbelastung zumuten kann?“ Andere Diskussionsteilnehmer stellten klar, dass eine ergebnisoffene und vergleichende Standortsuche keinesfalls als Verschiebepolitik zu verstehen sei, denn die Verantwortung für die Einlagerung und für die sogenannte Entsorgung liegt bei der Bundesregierung.

 

TAZ: Ärger um Asse- Archiv: Strahlenmüll hier, Arbeitsplätze dort.