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Donnerstag, 21. Februar 2019

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  Ahauser Erklärung 
 
Petition Unterschreiben

 Demo gegen Castortransporte ins Zwischenlager Ahaus
     Sa/09/MÄRZ

Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“ MITGLIED ODER UNTERSTÜTZER*IN WERDEN Der Aufbau des Archivs ist ein großes Projekt, das Geld und einen langen Atem braucht. Für den Aufbau der Infrastruktur, die Entwicklung der Archivtektonik und die Institutionalisierung rechnen wir mit 10 Jahren. Wer dieses Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden, zu spenden oder aktiv mitzuarbeiten.

  

 

 

 

 

 


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   Atommüllreport

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Donnerstag, 21. Januar 2019
  • KONRAD-Haus geschlossen!
[alle Termine]
 
Archiv in action
(Mi, 21.02.19/LW) Wertvolle Bestände gesichert! Das "Archiv Deutsches Atomerbe e.V." hat einen Großteil der Akten des Gutachterbüros INTAC von Hannover in die Räume des Archivs nach Braunschweig transportiert. Nach der Vereinsgründung und der Anerkennung als gemeinnütziger Verein steht nun also die Sicherung von Aktenbeständen als Arbeitsschwerpunkt an. Und ganz wichtig: Der neue Verein braucht Spenden und Mitglieder zur Sicherung der weiteren Arbeit:
Archiv Deutsches Atomerbe e.V., c/o Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1/2, 38100 Braunschweig, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , archiv-atomerbe.de
IBAN: DE57430609674045383100, GLS Bank GENODEM1GLS
 
Auf ganzer Linie gefloppt

(Mi, 13.02.19/SW) Die sehr kurzfristig angekündigte Stippvisite der Umweltministerin in der havarierten Asse II und im geplanten Schacht Konrad und ihre anschließenden “Dialog(versuche) mit den örtlichen Akteuren” hinterließen am Donnerstag und Freitag vergangener Woche lediglich eine Reihe enttäuschter und wütender Gesichter. Ganze 90 Minuten hatte sich Svenja Schulze jeweils für die öffentlichen Diskussionen in Remlingen und Salzgitter für eine so komplexe Thematik Zeit genommen. Mehr als ausschweifende Dankesreden für ihren - längst überfälligen und nur auf Drängen von Parteigenoss*innen zustande gekommenen - Besuch und fast mantramäßige Wiederholungen von Appellen und Forderungen, die seit über einem Jahrzehnt nicht umgesetzt werden, kam dabei nicht heraus. Auch dieses Speed-Dating einer uninformierten Ministerin lässt die Skepsis der betroffenen Bevölkerung eher wachsen als beruhigen, darin sind sich die örtlichen Akteure offensichtlich einig.

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Landkreis Wolfenbüttel sucht Position zu Schacht KONRAD

(Di, 12.02.19/CS) Im Zuge der Standortsuche für ein Bereitstellungslager für Schacht KONRAD hat sich der Landkreis Wolfenbüttel vorgenommen, sich eine Position zum geplanten Endlager KONRAD zu erarbeiten. Zu diesem Zweck nahmen die Mitglieder des Umweltausschusses am 04.02.19 an einer Befahrung des Bergwerks teil. Anschließend gab es - in einer öffentlichen Ausschuss-Sitzung - Vorträge von Herrn Junkert (BGE), Wolfgang Neumann von der intac und Claus Schröder von der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad.

Hauptthema war die ÜSiKo (Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen für das Endlager KONRAD). Die Vertreter der BGE behaupteten, alle wesentlichen Punkte im Hinblick auf den Stand von Wissenschaft und Technik überprüft zu haben. Wolfgang Neumann hielt dem entgegen, dass zu zentralen Fragen wie der Datenlage und der Berechnung der Langzeitsicherheit noch gar keine abschließenden Ergebnisse vorlägen. Claus Schröder betonte, dass gerade die Erfahrungen aus dem ASSE-Desaster bei KONRAD ignoriert würden: Es wird ein vorhandenes Bergwerk genutzt, eine Rückholbarkeit ist nicht vorgesehen und es wurden keine Alternativ-Standorte geprüft.

 
Offener Brief Stadt Salzgitter

Im Nachgang zum Besuch der Bundesumweltministerin Schulze in Salzgitter, äußerte sich Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel in einem offenen Brief wie folgt:

Sehr geehrte Frau Bundesumweltministerin, liebe Frau Schulze,

vielen Dank dafür, dass Sie sich vergangenen Donnerstag und Freitag persönlich einen Eindruck von den Schächten Asse und Konrad und der Lage vor Ort gemacht haben. Das ist mit Blick auf die regionale und nationale Bedeutung dieser Thematiken für die Menschen vor Ort und die Landes- und Bundesregierung auch das Mindeste, was man von der zuständigen Bundesumweltministerin knapp 1 Jahr nach Amtsantritt erwarten kann und muss.

Leider erscheint auch mir die von Ihnen gewählte Form und der Inhalt zumindest der BGE-Veranstaltung am 08.02.2019 in Salzgitter zum Thema „Schacht Konrad“ überhaupt nicht geeignet, in eine ernsthafte Diskussion zwischen Ihnen und dem Bündnis gegen Konrad, zu dem auch die Stadt Salzgitter gehört, um die richtige Sicherheitskonzeption einzutreten und damit hier vor Ort verloren gegangenes Vertrauen wieder herzustellen.

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Offener Brief an BMU Schulze anlässlich ihres Besuches in Salzgitter am 8.2.2019

Folgenden offenen Brief haben wir heute Morgen an Frau Bundesumweltministerin Schulze anlässlich der geplanten Veranstaltung am 8.2.2019 zum Atommülllager Schacht KONRAD gesandt:

Sehr geehrte Frau Bundesumweltministerin Schulze,
wir haben positiv vernommen, dass Sie nach nunmehr fast einem Jahr im Ministeramt in unsere Region kommen, um sich vor Ort mit dem geplanten Atommülllager „Schacht Konrad“ zu befassen.

Mit Befremden haben wir die Einladung der BGE zu deren Veranstaltung am 8.2.2019 im Ratssaal der Stadt Salzgitter zur Kenntnis genommen, auf der Sie nach zwei Referaten von Herrn König und Herrn Lautsch im Anschluss "eine Diskussion mit der engagierten Öffentlichkeit" führen wollen. Dauer insgesamt 1 1/2 Stunden. Von Rang und Wichtigkeit wäre es sinnvoll gewesen, wenn Sie in Ihrer Funktion als Bundesministerin und in Ihrer Zuständigkeit für die Endlagerung eingeladen und die Veranstaltung in Form eines Gesprächs mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern gesucht hätten. Weder Form noch Inhalt dieser BGE- Veranstaltung erscheinen uns so im Bemühen um eine ernsthafte Diskussion angemessen.

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Zukunftsthema Atommüll - Veranstaltung in Berlin

Zukunftsthema Atommüll – Wie interessieren wir junge Menschen?  Atommüll ist ein Zukunftsthema. Unbestritten wird Atommüll noch über mehrere Jahrzehnte in oberirdischen Zwischenlagern aufbewahrt werden müssen. Das heißt, es wird die heutige Generation der Jugendlichen sein, die sich in den nächsten Jahrzehnten mit der sicheren Verwahrung von Atommüll auseinandersetzen muss. Schließlich handelt es sich um Stoffe, die teilweise Millionen Jahre gefährlich für Mensch und Umwelt bleiben.

Wir stellen die Ergebnisse des Projektes „Jugend trifft Erfahrung“ vor und laden ein, gemeinsam zu diskutieren, wie Wissen und Erfahrungen an die nächste Generation weitergegeben und wie junge Menschen für die Probleme mit dem Atommüll sensibilisiert werden können. 13. Februar 2019, 18.00 - 21.00 Uhr im Hotel Rossi - Lehrter Straße 6, 10557 Berlin (nahe Hauptbahnhof)

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ANF eiskalt blockiert

(Mo,21.01.19/SW) Auch zweistellige Minustemperaturen und die Dunkelheit einer Mondfinsternisnacht konnten die Aktivist*innen von Contratom am Montagmorgen nicht davon abhalten, die Brennelementefabrik der Firma Framatome-ANF (ehemals Areva-ANF) für mehrere Stunden erfolgreich zu blockieren. Die Aktion stand im Kontext des 40 jährigen Bestehens der Brennelementefabrik und dem Brand im nuklearen Bereich der Fabrik am 6. Dezember des vergangenen Jahres. Die Brennelementefabrik versorgt aus Deutschland heraus weiterhin Atomreaktoren in mehreren europäischen Ländern. Wie sich die Aktion abspielte und warum sie durchgeführt wurde, kann bei Contratom weitergelesen werden. Hier gibt es auch eine eindrucksvolle Bildergalerie .

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