Atommüllreport

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Pokerspiel um Streckbetrieb: Wie zuverlässig sind die AKW-Betreiber?

(Atommüllreport) Am 27.09.2022 erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (GRÜNE), dass er einen Weiterbetrieb der beiden AKW Ohu 2 (Isar 2) und Neckarwestheim 2 über den 31.12.2022 hinaus "Stand heute" für nötig halte. Neckarwestheim 2 weist bereits problematische Rissbildungen auf. Und die Äußerungen des Betreibers des AKW Ohu 2 lassen an dessen Zuverlässigkeit zweifeln. Mögliche Sicherheitsprobleme und die tatsächlichen Stromreserven hat er nicht offengelegt. Der Streckbetrieb bringt... [Weiter...]

Die Bedeutung der russischen Atomindustrie für Europa

(Atommüllreport/ 30.09.2022) Rosatom (Föderale Agentur für Atomenergie Russlands) ist eine Staatskooperation, die direkt der russischen Regierung untersteht. Sie leitet sowohl den zivilen als auch den militärischen Atomsektor Russlands. Rosatom unterstehen mehr als 300 Unternehmen und Organisationen mit mehr als 250.000 Mitarbeiter*innen. Die Atomindustrie Russlands ist eng mit der Atomindustrie Rest-Europas verbunden. Über die gesamte Lieferkette von Uranabbau und -weiterverarbeitung, über... [Weiter...]

Frankreich: Spannungsrisskorrosion legt Atomkraftwerke lahm

(Do., 30.06.2022/ NL Atommüllreport) Spannungsrisskorrosion und Hitze - Deutsche Atomkraftwerke laufen nur für den Stromexport nach Frankreich: Anfang Juni standen 29 der 56 Atomreaktoren in Frankreich still. Viele der Reaktoren sind wegen erheblicher Sicherheitsprobleme bzw. Sicherheitsuntersuchungen abgeschaltet, andere wegen Revisionsarbeiten. Und dann kam im Juni noch die Hitze dazu, die ebenfalls zur Drosselung von Atomreaktoren wegen zu niedrigem Wasserstand führte. So bezieht Frankreich... [Weiter...]

Atomanlagen in der Ukraine - eine Übersicht

(Sa., 26.03.22/SW) Die Welt schaut besorgt auf die Ukraine und neben all den Grausamkeiten, die der Krieg mit sich bringt, gilt die Sorge auch den Ereignissen um die sich dort befindenden Atomanlagen. Der Atommüllreport hat aus diesem Anlass einen Überblick über die einzelnen AKW und Atommülllager sowie über den aktuellen Zustand des 1986 havarierten Atomkraftwerks in Tschernobyl zusammengetragen. Wir alle wissen: schon der "Normalbetrieb" ist ein Risiko! Ungleich größer wird dies, wenn... [Weiter...]

Schacht KONRAD - Irrweg einer verfehlten Endlagerpolitik

Schacht Konrad ist ein Erzbergwerk mitten in der Industriestadt Salzgitter. Laut Planungen aus den 80er Jahren sollten hier einmal bis zu 303.000 m³ schwach- und mittelradioaktiver Müll eingelagert werden. Obwohl seit über 30 Jahren immer mehr Fragen und neue Probleme zu diesem Projekt entstehen, ist dieser Plan noch nicht vom Tisch. Noch ist Schacht Konrad der Notnagel im bundesdeutschen Atommüll-Dilemma. Carsten Kawka und Christin Selensky von der Fachgruppe KONRAD der Arbeitsgemeinschaft... [Weiter...]

ASSE II – wie kann die Rückholung der radioaktiven Abfälle gelingen?

(Mo., 31.08.20/SW) Nach jahrelanger Verzögerung legte der Betreiber, die BGE, Ende März eine Rückholskizze für den Atommüll aus der ASSE II vor. Dem Wort "Plan" wird das 148-seitige Papier nicht gerecht, jegliche Erwartungen an einen detaillierten Termin- und Projektplan wurden enttäuscht. In der Juli-Sitzung des Begleitgremiums erteilte die BGE mit Rückendeckung aus dem Bundesumweltministerium dann auch noch den seit Jahren erhobenen Forderungen nach einem kriterienbasierten Vergleich... [Weiter...]

Atommüll „Über GAUkeleien und KERNkompetenzen“

(Atommüllreport/ Newsletter 07/2020) Am 05.08. starten wir unsere Online-Veranstaltungreihe „Über GAUkeleien und KERNkompetenzen“, die bis Mitte Oktober jeden Mittwoch über Wissenswertes rund um Atomkraft und Atommüll informieren wird. Den Auftakt macht Dr. med. Alex Rosen, Leitender Oberarzt in der Kindernotaufnahme der Charité Berlin und Vorsitzender der IPPNW Deutschland mit seinem Vortrag über Strahlung und Strahlenwirkung. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, melde sich bitte per... [Weiter...]

Lochfraß und Triumvirat des Schreckens

(01.04.2020/ Newsletter Atommüllreport) Das Fachportal „Atommülllreport“ hatte Ende Februar in Hannover zur Fachtagung "Unterschätzte Risiken - gefährliche Flickschusterei" eingeladen. Das Thema: Probleme rund um schwach - und mittelradioaktive Abfälle. Diskutiert wurden Unsicherheiten bei der Bewertung von Strahlenrisiken, Probleme beim Rückbau von Atomkraftwerken, Belastung durch Konditionierungsanlagen und Anforderungen an die Zwischenlagerung. Besonderes Augenmerk lag auf dem Projekt... [Weiter...]

Tatort Salzgitter: Atommüllreport stößt bei Gewerkschaft auf offene Ohren

(Mi., 24.09.14/LW) 35 ZuhörerInnen waren zu Gast im Foyer des Gewerkschaftshauses in Lebenstedt beim Vortrag von Ursula Schönberger. Sie stellte die Bestandsaufnahme Atommüll sowie die daraus entwickelte Internetplattform www.atommüllreport.de vor. Sehr deutlich wurden hierbei die Konsequenzen: Politiker in Bund und Ländern müssen endlich beginnen  sich mit den konkreten Atommüllproblemen im Hier und Jetzt zu befassen statt die Gefahren klein zu reden und Missstände zu vertuschen. Björn... [Weiter...]