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Samstag, 19. April 2014

 "Kurzfilmwettbewerb"  

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 Fukushima NEWS
  Fukushima NEWS

  Radtouren 

  Mit Rad und Tat zum Atomausstieg

www.atommuellkonferenz.de

A – Aktivität
Von Äpfeln und Birnen |  Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Markt, verlangen ein Kilo Äpfel und Ihre Marktfrau zückt ein Maßband um die Äpfel zu vermessen. Vielleicht packt sie auch Birnen statt Äpfel in die Waagschale, denn schließlich ein Kilo ist ein Kilo. Würden Sie nicht zurecht am Verstand Ihrer Marktfrau zweifeln?
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Kein Deckel für Schacht KONRAD

von rechts: Harmening (IGM), OB Klingebiel (Salzgitter), Löhr (Landvolk Braunschweiger Land) und Schönberger (Bestandsaufnahme Atommüll) bei der Pressekonferenz in Hannover
(Mo, 31-03-2014/Ut) Die aktuelle Atommülldebatte darf nicht nur über hochradioaktiven Müll geführt werden, sondern muss alle Arten radioaktiver Abfälle einschließen und das Projekt Schacht KONRAD neu bewerten. Diese Forderungen haben VertreterInnen aus Salzgitter in einem gemeinsamen offenen Brief an die verantwortlichen MinisterInnen im Bund und den Ländern, die MinisterpräsidentInnen der Länder und die BerichterstatterInnen der Bundestagsfraktionen gesandt und heute vor der Presse in Hannover vorgestellt. [offener Brief]

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Mitgliederversammlung beschließt mehrere Zukunftsprojekte

Mitgliederversammlung beschließt mehrere Zukunftsprojekte
(Mo., 31-03-2014/SW) Wie steht unsere Organisation, deren formuliertes Ziel es ist, die nukleare Strahlenbelastung zu minimieren, eigentlich zur Energiewende? Welche energiepolitischen Konsequenzen erfolgen aus einem Atomausstieg und welche Forderungen vertreten wir und welche nicht? Stellvertretend für die Mitglieder stellten Ralf Schmidt als Geschäftsführer der Firma Windstrom, Björn Harmening als Betriebsrat des regionalen VW-Werks und Helmut Kasinger vom Landvolk Region Braunschweig zu Beginn der Mitgliederversammlung am 27. März ihre Erfahrungen und Erwartungen an „die Energiewende“ in ihren facettenreichen Kurzreferaten dar.

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3. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau - Vortrag zu Schacht KONRAD abgesagt.

(Fr., 21.03.14/US) „Der KONRAD-Vortrag ist letztlich nicht freigegeben worden“ - mit diesen etwas kryptischen Worten erklärte der Moderator der 3. Essener Fachgespräche Endlagerbergbau die kurzfristige Absage des Vortrages „Umbau der Schächte für das Endlager Konrad - Erfahrungen aus Sicht der Schachtbaufirmen“. Gehalten werden sollte der Vortrag von Vertretern der Firmen Deilmann Haniel GmbH und Thyssen Schachtbau GmbH. Beide Firmen sind in die staatsanwaltlichen Ermittlungen wegen illegaler Preisabsprachen beim Projekt KONRAD verwickelt. Ob es daran lag, oder ob es Unstimmigkeiten bei der Bewertung der umfangreichen Sanierungsarbeiten auf KONRAD gab, bleibt Spekulationen überlassen. Erhoffte Neuigkeiten blieben jedenfalls aus.

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Morsleben: Was drin ist, soll auch drinnen bleiben, ob sicher oder nicht
Lagerbereiche
(Di., 18-03-2014/Di.) Im Planfeststellungsverfahren für das „Endlager für radioaktive Abfallstoffe Morsleben“, hatte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Betreiber stets behauptet, es könne Langzeit­sicher­heit dadurch
herstellen, dass es um die im weit verzweigten Bergwerk verstreuten Kammern mit Atommüll sog. „Dämmbauwerke“ errichte. Allerdings gelang es dem BfS bis heute nicht, den von der Atomaufsicht des Landes Sachsen-Anhalt geforderten praktischen Nachweis zu erbringen, dass diese Dämmbauwerke auch tatsächlich funktionieren. Statt auf Sicherheit setzt das BfS jetzt auf die normative Kraft des Faktischen: Es will die 2014 auslaufende „Zwischen“­lager-Genehmi­gung für brisanten Müll, für den die Anlage nie vorgesehen war, verlängert bekom­men und gleichzeitig obertägig den Strahlenschutzbereich aufheben lassen. Was drin ist, soll auch drinnen bleiben, ob sicher oder nicht.
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