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Donnerstag, 28. August 2014

  Atommüllkonferenz 

  Atommüllkonferenz

 BISS-Strahlenmessung
 Braunschweig- Thune 

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 "Kurzfilmwettbewerb"  

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www.atommuellkonferenz.de

„Atomtransporte halten die Spirale am Laufen“

Irene von BI Kiel gegen Atomanlagen
(Do., 28.08.14/UT) Seit gut drei Jahren gibt es die „BürgerInneninitiative Kiel gegen Atomanlagen “. Eines ihrer Hauptanliegen heißt, Atommülltransporte ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Insbesondere stehen Frachtschiffe im Fokus, die regelmäßig den Nord-Ostsee-Kanal passieren, um Uranerzkonzentrat von St. Petersburg in den Hamburger Hafen zu liefern. Irene von der BI Kiel erklärt, warum diese Transporte so viel Zündstoff enthalten. Das Interview führt Antonia Uthe.

Antonia: Irene, worum geht es Dir und Euch bei Eurer Arbeit in der BI Kiel?

Irene: Ich habe mich schon länger mit Urantransporten in verschiedenen Ländern beschäftigt. Die BI Kiel gegen Atomanlagen will vor allen Dingen aufmerksam machen. Durch den Nord-Ostsee-Kanal gehen Transporte, die frische Brennelemente, Uranhexafluorid oder Uranerzkonzentrat – auch Yellow Cake genannt -  geladen haben. Dieses Konzentrat wird von St. Petersburg aus nach Hamburg geliefert, wo die Container dann auf Züge verladen werden, um zur Weiterverarbeitung nach Malvési in Südfrankreich gebracht zu werden.

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„Ein Atommülllager in direkter Nachbarschaft„

Britta Kick
(Di., 26.08.14/ NATURSTROM AG) Wie fühlt es sich an, direkt neben einem Endlager zu wohnen? Britta Kick berichtet von ihrem Leben mit Schacht Konrad, der letztinstanzlich zum Endlager bestimmt wurde und nun für die baldige Befüllung mit Atommüll umgebaut wird. Sie erzählt von einem Kampf und dem Willen, optimistisch zu bleiben.

 

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Atommülltransporte unter Ihrem Wohnzimmerfenster
Atommülltransporte unter Ihrem Wohnzimmerfenster (Foto: BISS e.V.)
(Mo, 25.08.2014/ UT) Für die Bürger in Braunschweig Thune ist die Belastung durch Atomtransporte der Firma Eckert & Ziegler längst Alltag geworden. Täglich rollen LKWs mit ihrer strahlenden Fracht durch Thune und die angrenzenden Ortschaften. Offenbar ist ihre Ladung nicht so abgeschirmt, wie man annehmen sollte. Da kann es schon ganz nützlich sein ein Strahlenmessgerät in der Tasche zu haben.
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Ab in den Urlaub – Seereisen. Atomtransport inklusive

Gefährliche Transporte | (Fr.,22.08.2014 Ut) Der Atomausstieg wurde erklärt, doch die Atomtransporte gehen munter weiter. Tagtäglich rollen diese strahlenden Frachten über Straßen, Schienen und Wasser. Meistens heimlich und unbewacht, dabei sind diese Transporte die Achillesferse der Atomindustrie. Unterwegs auf LKWs in Wohngebieten, ganz normalen Güterzügen oder Passagierschiffen entziehen sie sich jeglicher Kontrolle. Für den Katastrophenfall gibt es in der Regel weder speziell ausgebildetes Personal noch wurde technische Vorsorge getroffen.

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"Nur" ein Kind?
(Do, 21.08.14/Laurenz)
Wie wäre es, wenn in der Nachbarschaft giftige Stoffe unsicher gelagert werden? Wie wäre es wenn von 0 auf 1 die gesamte Bevölkerung in einer Umgebung von 100 Kilometer alle evakuiert werden müssen? Was wäre dann? Das will man sich ja gar nicht vorstellen! Weit weg von Familie, Freunden und vertrauten Orten wie zum Beispiel einem Fußballfeld oder der alten Schule.
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Der Widerstand trägt Früchte
(Mi, 20.08.14/UT)
Gemeinsam mit einer Gruppe junger Christen aus Göttingen haben wir vor einiger Zeit einen Apfelbaum in Bleckenstedt gepflanzt. Zum Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Fukushima und für uns zur Erinnerung, dass wir in unserem Widerstand gegen das Projekt KONRAD nicht nachlassen. Der Baum trägt nun erste Früchte und lässt für die nächsten Jahre auf eine reiche Ernte hoffen.
 
T – Trivialdosis
Kleine Kratzer | Stell‘ Dich nicht so an, ist doch nur ein kleiner Kratzer! Es ist dieses Wörtchen „nur“, das uns abhärten soll für das Leben. Es ist das Normale, Alltägliche, Nicht Beachtenswerte – das Triviale eben, das hier nicht weiter zur Schau gestellt werden soll. Und weil das Triviale in der Regel kaum eines Blickes gewürdigt wird, haben Atomindustrie und Politik sich entschieden, radioaktive Abfälle, an denen nur eine geringe Strahlung messbar ist, mit dem Begriff der „Trivialdosis“ zu belegen. Stoffe aber, die mit diesem Merkmal markiert sind, dürfen in die Umwelt freigegeben werden und herum vagabundieren.
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Konzept "Freigabe" - Wie sich Atommüll abschaffen lässt

(Mo, 11.08.2014/UT) Die bequemste und billigste Methode, sich eines großen Teils des Atommülls zu entledigen, ist das sogenannte „Freimessen“. Das Prinzip besteht darin, die betreffenden radioaktiven Substanzen einfach in Hausmüll oder Wertstoffe zu verwandeln. Dies geschieht jedoch nicht in chemisch-technischen Prozessen oder durch reine Zauberei, sondern durch einen per Verordnung juristisch abgesegneten Verwaltungsakt.

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5. Atommüllkonferenz am 30. August 2014 in Kassel

(Fr., 08-08-14/Di.) Am Samstag, dem 30. August findet in der Volkshochschule Kassel die nächste Atommüllkonferenz statt. [Einladung/Programm[Einladung / Programm zum Download ]   [Anmeldung / Tagungsbeitrag / Anreise ]

Inhaltliche Schwerpunkte dieser 5. Atommüllkonferenz (in diesem Jahrtausend) sind die Rückstellungen der AKW-Betreiber und die Ewigkeitslasten der Atomenergie und die Uran-Müll Altlasten in Thüringen und Sachsen. Die Online-Version der Bestandsaufnahme Atommüll geht in Betrieb und Klaus Brunsmeier, der für den BUND einen der Umwelt-Stühle in der Kommission hochradioaktive Abfälle des Bundestages besetzt hat, stellt sich der Diskussion. Die Atommüllkonferenz im Herbst 2013 hatte der Kommission eine klare Absage erteilt [Wortlaut].

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