Home
Dienstag, 31. März 2015

  Jetzt spenden!

  Protest & Kulturmeile  
  Sonntag, 26. April

  Tschernobyl mahnt: Brokdorf abschalten!

  Atommüllreport
    www.atommuellreport.de

 AKW Grohnde JETZT stilllegen!

 BISS-Strahlenmessung
 Braunschweig- Thune 

  aktuelle Messungen Gamma-Monitor
  Atommüll - Alarm Tatorte Deutschland
Dienstag, 31. März 2015
[alle Termine aktualisiert] 
 
V – Verantwortungsgemeinschaft

Gemeine Zusammenkunft | Jüngst war Herr Flasbarth, Staatsekretär im Bundesumweltministerium in Salzgitter. Und er hatte viele schöne Wörter im Gepäck, um den Menschen in der Region zu erklären, warum an dem einmal gefassten Beschluss, Schacht KONRAD in ein Atommülllager ohne Rückholmöglichkeit zu verwandeln, nicht zu rütteln sei. Manche dieser Wörter waren so lang – „Verantwortungsgemeinschaft“ zum Beispiel – dass man sie gar nicht in einem Rutsch verstehen kann.

weiter …
 
Der „verantwortliche“ Staatsekretär und sein Publikum
Aula Schulzentrum Fredenberg
(Fr., 27.03.15/UT) Die Luft war heiß in der Aula am Fredenberg. Nicht nur, weil der Saal hoffnungslos überfüllt war. Viele, die ihre Empörung gegen die jüngsten Atommüll-Erweiterungspläne zu Schacht KONRAD zum Ausdruck bringen wollten, mussten in der Vorhalle bleiben. Von Seiten der Bundespolitik wurde permanent über Verantwortung geredet an diesem Abend, auch von Sicherheit (meistens von Rechtssicherheit); von den Menschen in dieser Region, das wurde schnell klar, war dabei nicht die Rede.
weiter …
 
1000 gegen KONRAD: Auftakt zu neuen Protesten

Unsere Antwort ? - Click auf das Bild !

(Fr., 27.03.15/Di) Rund 1000 Menschen und 30 Trecker aus der ganzen Region haben gestern in Salzgitter ein deutliches Zeichen gegen die KONRAD- Pläne des Bundes gesetzt. Statt die veralteten Pläne nach Stand von Wissenschaft und Technik auf den Prüfstand zu stellen, wie aus der Region gefordert, will der Bund nicht nur mehr, sondern v.a. ganz anderen Atommüll einlagern, als bisher genehmigt. Bundesumwelt-Staatssekretär Flasbarth, der in einem ganz anderen Leben als Präsident des NABU mal gefordert hatte, die KONRAD-Pläne ad acta zu legen, weil sich eine Bundesregierung sonst unglaubwürdig mache, folgte einer Forderung der Stadt Salzgitter, von IG Metall, Landvolk und Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, vor Ort Rede und Antwort zu stehen. Die Türen der übervollen Aula im Schulzentrum Fredenberg mit ihren 800 Plätzen mussten zeitweise geschlossen werden und viele Menschen verfolgten die Diskussion über die bereit­gestellten Bildschirme.

weiter …
 
Anwohner wollen Entzug der Genehmigung des AKW Grohnde einklagen

Pressekonferenz in Hannover
(Mi., 25-03-15 / KONPress)** Anwohner aus Bodenwerder und Grohnde haben heute beim Nieder­sächsischen Umweltminister beantragt, dem umstrittenen Atomkraftwerk Grohnde die Betriebsgenehmigung zu entziehen und angekündigt, dies sonst gerichtlich durchzusetzen. Die Antragsteller verweisen insbesondere auf die gewachsene Gefahr durch Einwirkungen von außen, beziehen sich aber auch auf die jahrzehntelange Auseinandersetzung um die Schwachpunkte und Anfälligkeit der Anlage. Dazu Umweltminister Wenzel (GRÜNE): „Wir werden den Antrag und alle Argumente sehr genau prüfen. Es ist kein Geheimnis, dass auch die Niedersächsische Landesregierung den Atomausstieg für notwendig hält. Alle dahingehenden Entscheidungen müssen jedoch streng nach Recht und Gesetz geprüft und vollzogen werden."

weiter …
 
Schacht KONRAD ad acta legen !
Flasbarth (Mitte, links) ante Portas
(Mi., 25-03-15/KONPress) "Ein neues Auswahlverfahren ist nur dann glaubwürdig, wenn sich die Bundesregierung komplett von alten Festlegungen löst und nicht zwei Standorte weiter in der Hinterhand behält", erklärte der Präsident des Naturschutzbundes (NABU) am 17. Dezember 2002. Die Bürgerinnen und Bürger müssten darauf vertrauen können, dass nun tatsächlich alles neu angegangen werde. "Gorleben und Konrad gehören deshalb nicht nur auf Eis sondern ad acta gelegt", forderte der NABU Präsident. Der hieß damals Jochen Flasbarth. Bereits 1998 war er in Salzgitter und wollte Schacht KONRAD abschließen (Foto: novumphoto). Schacht KONRAD sei ebenso wie Morsleben ein Symbol für die gescheiterte Atomtechnik, hieß es da. An diesem Donnerstag kommt Jochen Flasbarth wieder nach Salzgitter, diesmal als Staatssekretär im Bundesumwelt­ministerium. Und er will KONRAD auch nicht mehr ad acta legen, sondern auf kaltem Weg die Einlagerung auf Abfälle ausdehnen, deren Lagerung in KONRAD bisher nicht genehmigt worden ist.
weiter …
 
Jetzt online spenden !
zum Spendenformular

Spenden an die Arbeitsgemeinschaft sind steuerbegünstigt. Das Spendenportal ist eine gemeinnützige Einrichtung, die Spenden für gemeinnützige Einrichtungen einzieht und weiterleitet. Ohne Kosten für Spender und für uns. Ein Klick auf den Button und es kann losgehen.