Standortsuche

(Fr., 07.08.20/SW) Das Auswahlverfahren für einen Standort zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle (u.a. CASTOR-Behälter) geht in den nächsten Wochen in eine heiße Phase. Bereits am 30. September will die zuständige „Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) diejenigen Regionen benennen, die im Suchverfahren für das Atommülllager bleiben. Die betroffenen Menschen, Bürgermeister und Landrät*innen werden sich fragen: „Wieso ausgerechnet bei uns?“, denn die vom Gesetzgeber für das Verfahren… [Weiter]
(Do., 28.05.20/SW) Seit 2017 läuft bundesweit eine Standortsuche für ein „End“lager für hochradioaktive Abfälle. Schon in wenigen Monaten werden mit dem sog. „Zwischenbericht Teilgebiete“ erste Gebiete benannt, auf die sich die weitere Suche konzentrieren wird. Bürgerbeteiligung wird mit den Kontaktverboten in Corona-Zeiten zumindest erschwert, wenn nicht sogar unmöglich. Höchste Dringlichkeit also, sich als betroffene Zivilgesellschaft oder eventuell betroffene kommunale Körperschaft zu… [Weiter]
Am Samstag ( 9. November) fand in Hannover die alternative Statuskonferenz zur Atommülllagersuche statt. Eingeladen hatten .ausgestrahlt, die AG Schacht Konrad und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. „Wie funktioniert die Standortsuche? Wie ist der aktuelle Stand? Wie objektiv sind die Auswahlkriterien? Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen“- so die Leitidee. Etwa 100 Zuhörer*innen aus allen Ecken beteiligten sich an Fachvorträgen und Diskussionsrunden. Es war… [Weiter]
Am 9. November kommen Menschen aus der gesamten Republik in Hannover zusammen, um sich gemeinsam mit Fachleuten intensiv mit dem Standortauswahlverfahren auseinanderzusetzen. Die Alternative Statuskonferenz bietet Raum für Information, Austausch, Diskussion und Vernetzung – sei dabei! Termin: 09.11., 10.00 - 18.00 Uhr in Hannover im Stadtteilzentrum Ricklingen Anmeldung:  Hier kannst Du dich anmelden Alternativ per E-Mail an info@ausgestrahlt.de Kosten: Die Teilnahme soll nicht am Geld… [Weiter]
(Fr., 25.10.19/ Newsletter ausgestrahlt ) Zwei Jahre sind vergangen, seit im Herbst 2017 die deutschlandweite Suche nach einem dauerhaften Lager für hochradioaktive Abfälle begann. Die Bundesregierung verkündete einen Neustart in der Atommüll-Debatte und versprach ein transparentes und streng wissenschaftliches Verfahren unter Beteiligung der Bevölkerung. Seitdem läuft die Suche nach dem „bestmöglichen“ Standort für das Atommüll-Lager allerdings in eine völlig andere Richtung. Der neue ausgestr… [Weiter]
(17.09.2019/ Pressemitteilung der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg) Am Wochenende wurde in Berlin über Sicherheitsanforderungen, die ein künftiges Atommüllendlager für hochradioaktive Abfälle erfüllen muss, diskutiert. Eingeladen hatte das Bundesumweltministerium, doch Umweltverbände wie der BUND, die atomkritische Ärztegemeinschaft IPPNW und die Lüchow-Dannenberger Vertreterinnen und Vertreter verließen verärgert und unter Protest das BMU-Symposium. In den Sommerferien hatte das BMU die… [Weiter]
Die Standortsuche für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll geht im nächsten Jahr in eine entscheidende Phase. Potenziell betroffene Regionen gibt es gerade in Niedersachsen viele. Und die Menschen hier sollten sich rechtzeitig damit befassen, damit sie wissen, was auf sie zukommen kann. Dazu macht .ausgestrahlt im September zwei Vernetzungs-Veranstaltungen: für die potenziell betroffenen Landkreise im südöstlichen Niedersachsen (Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Celle, Gifhorn,… [Weiter]
Stellungnahme der AG Schacht KONRAD zur geplanten „Jugendbeteiligung“ bei der Endlagersuche - Mit Befremden haben wir die medial jugendgerecht aufgemachte Kampagne #Dein_Endlager!? als gemeinsames Projekt von BfE (Bundesamt für Entsorgungssicherheit), BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) und NBG (Nationales Begleitgremium) zur Kenntnis genommen. Wir stellen dazu fest: Seit den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts haben sich kritische Menschen gegen die Nutzung der Atomenergie… [Weiter]
Gleichgeschalteter Dialog, vorauseilende Diffamierung – oder eine Öffentlichkeitsabteilung, die sich im Wald verlaufen hat? Kommentar von Ursula Schönberger und Ludwig Wasmus Mit nebenstehendem Plakat wirbt das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit für einen Workshop auf dem diesjährigen Kirchentag. Thema: Wie kann Vertrauen in staatliches Handeln entstehen? Nun fragt sich der/die Betrachter*in, wofür steht der Hirsch? Ist er ein Sinnbild für die geschundene… [Weiter]
(Mo., 20.05.19/ BI Lüchwo-Dannenberg) Info-Abend zum Standortauswahlgesetz mit Michael Müller Donnerstag, 23.05.2019 um 19.00 Uhr, Gasthaus Sültemeier (Dünsche) Im nächsten Jahr werden die Teilgebiete benannt, die als Endlagerregion in Frage kommen. Gorleben ist per Gesetz dabei. Am 23. Mai wollen wir in Dünsche über die Verfahrensschritte und über das, was auf uns hier im Wendland zukommt, informieren. Unser Gast wird Michael Müller sein, er war Vorsitzender der ehemaligen „Endlagerkommission“.… [Weiter]