Standortsuche

Endlagersuche in Berlin: Ein unfairer Generationenvertrag

(Mi., 07.02.18/ JD) Atommüll will man hier ja nicht lagern, aber Anfang Februar wurde Berlin einmal mehr Zentrum der Auseinandersetzung um die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle. Während das Nationale Begleitgremium zum Mitwirken einlud, diskutieren Jugendverbände über ihre Rolle und Forderungen. Jugend fordert Atommüll als Schulfach Radioaktiver Atommüll und die Suche nach einem Endlager werden Generationen beschäftigen. Im Rahmen des Projekts „Jugend trifft Erfahrung“ trafen sich... [Weiter...]

Friede, Freude, Endlagerkuchen

(Mo., 04.09.17/SW) Vor 3 Wochen erreichte den Vorstand der AG Schacht KONRAD ein Einladungsschreiben der BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung), die mit uns am Dienstag, den 5. September in Berlin den „Beginn des Standortauswahlverfahrens“ einleiten möchte. Auf Grund des angekündigten Formats der Veranstaltung gehen wir davon aus, dass wir als Eingeladene in der Veranstaltung kein Rederecht bekommen werden, so wie wir es schon aus der Vorgängerbehörde - dem Bundesamt für... [Weiter...]

Adrett und forsch und voll daneben

(Mo., 13.03.17/LW) Heinen-Esser in Essen - 09.März: Sechstes Essener Fachgespräch Endlagerbau der DMT GmbH im Technologiepark Essen. Vier mehr oder weniger interessante Vorträge zu verschiedenen Themen rund um den Umgang mit Atommüll: ein Simulationsmodell für Anlieferungsabläufe bei KONRAD, ein Beitrag zum Sicherheits- und Nachweiskonzept im Endlagerbau am Beispiel des neu zu errichtenden Schachts an der Asse, „Endlageroptionen“ für Länder mit geringen Abfallmengen und ein Bericht... [Weiter...]

Kommission - Scheitern auf ganzer Linie

05-07-16: Presseerklärung zum Bericht der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfälle Scheitern auf ganzer Linie Die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe ist gescheitert. Nicht weniger als ein „belastbarer nationaler Lösungsansatz“ für die möglichst sichere Lagerung radioaktiver Abfälle sollte gefunden und ein „breiter gesellschaftlichen Diskurs“ organisiert werden. Zwei Jahre später steht man vor einem Scherbenhaufen. Der einzige Umweltverband, der sich an der Kommission... [Weiter...]

Nicht unsere Kommission

(Mi., 04.05.16 SW) Seit über zwei Jahren ist die Atommüllkommission (offiziell = Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“) mit hohem, personellem und zeitlichem Aufwand nun eingesetzt und hatte sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2015 Vorschläge für die Entscheidungsgrundlagen im späteren Standortauswahlverfahren zu erarbeiten und das Standortauswahlgesetz zu überprüfen. Insbesondere sollte sie sich auch mit den „Anforderungen an eine Beteiligung der Öffentlichkeit“ befassen, scheinbar... [Weiter...]

Leere Seiten statt weiße Landkarte

(Mo., 04.04.16/UT) Die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ hat letzte Woche einen Berichtentwurf vorgelegt, der nun von einer interessierten Öffentlichkeit kommentiert werden darf. Aus diesem Anlass hatte der BUND, der einen Vertreter (Klaus Brunsmeier) in die Kommission geschickt hatte, am Samstag zu einem Meinungsaustausch Antiatomverbände und Standortinitiativen zu einer kontroversen Debatte nach Hannover eingeladen. „Wir brauchen die kritische Einmischung von... [Weiter...]

Schöne neue Mitmachwelt?

(Mi., 03.02.16) Wie die Kommission "Lagerung hochaktiver Abfälle" sich künftig die frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit vorstellt und was sie dafür tut, hat sich die Journalistin Juliane Dickel angesehen. Hier ihr Bericht: Engagierter Beteiligungsdiskurs ohne Realitätsbezug: "Es war eine engagierte und produktive Runde, in der sich die 27 Teilnehmer des „2. Workshop mit jungen Erwachsenen“ am letzten Novemberwochenende 2015 in Kassel trafen. Sie diskutierten über die beste Form der... [Weiter...]