Standortsuche

Moratorium für das Standortauswahlverfahren

Absage der Fachkonferenz Teilgebiete in Kassel: Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD fordert Moratorium für das Standortauswahlverfahren (KONPress 09.10.1010) "Wir fordern ein Moratorium für das Standortauswahlverfahren für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktive Abfälle", erklärt Ludwig Wasmus, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. "Alle Verantwortlichen werden nicht müde zu erklären, dass es sich bei dem Standortauswahlverfahren um ein lernendes Verfahren handelt.... [Weiter...]

Standortauswahlverfahren +++ 28.09.2020 +++ Veröffentlichung der Teilgebiete

(Do, 10.09.20/MN) Der 28.09.2020 ist der von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) geplante Termin für die Veröffentlichung des „Zwischenberichts Teilgebiete“, der die Regionen benennt, in denen die Suche nach einem Atommülllager beginnen soll. Der Zwischenbericht nennt die Regionen mit Kristallin- und Tonvorkommen oder Standorte in der Nähe eines Salzstocks. Für viele Menschen in den genannten / benannten Regionen wird das Thema ganz neu sein, dass auch ihre Region für einen möglichen... [Weiter...]

Bürgerbeteiligung? - Pustekuchen!

(Fr., 07.08.20/SW) Das Auswahlverfahren für einen Standort zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle (u.a. CASTOR-Behälter) geht in den nächsten Wochen in eine heiße Phase. Bereits am 30. September will die zuständige „Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) diejenigen Regionen benennen, die im Suchverfahren für das Atommülllager bleiben. Die betroffenen Menschen, Bürgermeister und Landrät*innen werden sich fragen: „Wieso ausgerechnet bei uns?“, denn die vom Gesetzgeber für das Verfahren... [Weiter...]

Plötzlich „End“lager?

(Do., 28.05.20/SW) Seit 2017 läuft bundesweit eine Standortsuche für ein „End“lager für hochradioaktive Abfälle. Schon in wenigen Monaten werden mit dem sog. „Zwischenbericht Teilgebiete“ erste Gebiete benannt, auf die sich die weitere Suche konzentrieren wird. Bürgerbeteiligung wird mit den Kontaktverboten in Corona-Zeiten zumindest erschwert, wenn nicht sogar unmöglich. Höchste Dringlichkeit also, sich als betroffene Zivilgesellschaft oder eventuell betroffene kommunale Körperschaft zu... [Weiter...]

Alternative Statuskonferenz

Alternative Statuskonferenz in Hannover

Am Samstag ( 9. November) fand in Hannover die alternative Statuskonferenz zur Atommülllagersuche statt. Eingeladen hatten .ausgestrahlt, die AG Schacht Konrad und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. „Wie funktioniert die Standortsuche? Wie ist der aktuelle Stand? Wie objektiv sind die Auswahlkriterien? Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen“- so die Leitidee. Etwa 100 Zuhörer*innen aus allen Ecken beteiligten sich an Fachvorträgen und Diskussionsrunden. Es war... [Weiter...]

Alternative Statuskonferenz am 9. November: Anmelden!

Am 9. November kommen Menschen aus der gesamten Republik in Hannover zusammen, um sich gemeinsam mit Fachleuten intensiv mit dem Standortauswahlverfahren auseinanderzusetzen. Die Alternative Statuskonferenz bietet Raum für Information, Austausch, Diskussion und Vernetzung – sei dabei! Termin: 09.11., 10.00 - 18.00 Uhr in Hannover im Stadtteilzentrum Ricklingen Anmeldung:  Hier kannst Du dich anmelden Alternativ per E-Mail an info@ausgestrahlt.de Kosten: Die Teilnahme soll nicht am... [Weiter...]

Atommüll in der Nachbarschaft? Ein sicherer Ort?

(Fr., 25.10.19/ Newsletter ausgestrahlt ) Zwei Jahre sind vergangen, seit im Herbst 2017 die deutschlandweite Suche nach einem dauerhaften Lager für hochradioaktive Abfälle begann. Die Bundesregierung verkündete einen Neustart in der Atommüll-Debatte und versprach ein transparentes und streng wissenschaftliches Verfahren unter Beteiligung der Bevölkerung. Seitdem läuft die Suche nach dem „bestmöglichen“ Standort für das Atommüll-Lager allerdings in eine völlig andere... [Weiter...]