Themen

Pressemitteilung 29.06.2016 Gefälligkeitsgutachten der BGR? Neuer Sargnagel für Schacht KONRAD Wie Recherchen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" (SZ) ergeben haben, ließ sich die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) über Jahrzehnte von einer Industriestiftung finanzieren. Auch bei Schacht KONRAD war es die BGR, die die grundlegenden geologischen Gutachten für die Eignung der Schachtanlage als Atommülllager vorgelegt hat. Nun bekommt der Verdacht, dass die BGR die… [Weiter]
(Mo., 20.06.2016/UT) Nach einer Verzögerung von gut sechs Wochen ist das Atomkraftwerk Grohnde am Donnerstag, 16. Juni doch wieder ans Netz gegangen. Ganz so störungsfrei ging aber auch dieser Prozess nicht von statten. Nachdem wochenlang an immer sichtbarer werdenden Alterungserscheinungen herumgedoktert wurde, war es dieses Mal die Undichtigkeit an der Verschraubung eines nuklearen Hilfssystems. Kein Problem! Nur eine geringfügige, nicht meldepflichtige Geringfügigkeit, befand das… [Weiter]
Am Freitag den 10. Juni begann ein Fass mit "seltenen Erden" bei Eckert & Ziegler, bei dem Versuch es neu zu verpacken, sehr starke Rauch- und Wärmeentwicklung zu erzeugen. Daraufhin wurden die Feuerwehr und das Landesumweltministerium alarmiert, weil es sich um ein Fass mit radioaktiven Stoffen handelt. Weiterlesen bei biss-braunschweig.de [Weiter]
(Mi., 15-06-2016/US) Am 8. Juni beschloss der niedersächsische Landtag, die Umgangsgenehmigung von Eckert und Ziegler am Standort Braunschweig zu überprüfen. Ein Beschluss mit höchster Dringlichkeit. Denn nur zwei Tage später kam es erneut zu einem Zwischenfall in der Anlage, mitten im Wohngebiet. In einem Fass auf dem Gelände mit radioaktiven Stoffen kam es infolge einer chemischen Reaktion zu Wärmeentwicklung. Beim Öffnen des Fasses kam es zudem zu Rauchentwicklung. Der Bürgerinitiative… [Weiter]
Update: Die hier angekündigte Unterrichtung im Umweltausschuss findet NICHT statt, sondern wurde lediglich schriftlich vorgelegt (pdf hier). (Mi., 08.06.2016/UT) Am Montag, 13. Juni 2016 (update s.o.) findet im Niedersächsischen Umweltausschuss in Hannover eine Unterrichtung zum Atomkraftwerk Grohnde statt. Just an diesem Tag sollen auch die Reparatur- und Überprüfungsarbeiten an den Kühlpumpen endgültig abgeschlossen sein. Dann will E.on den Reaktor wieder hochfahren. Ob der Wunschtermin des… [Weiter]
Wer repräsentiert „die Bürgerinitiativen“? Presseerklärung 03-06-2016: „Wir erwarten, dass die ASSE-II-Begleitgruppe (A2B) in ihrer Sitzung Montag, den 6. Juni endlich über unsere Mitgliedschaft in der Begleitgruppe abstimmt,“ erklärt Thomes Erbe, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. Nach monatelangen inhaltlichen Differenzen haben mehrere Gruppen den ASSE-II-Koordinationskreis (A2K) verlassen. Die Arbeitsgemeinschaft hatte im Oktober 2015 einen eigenständigen Sitz in der… [Weiter]
(29.5.16/KS) Noch einmal wird ein neuer Anfahrtermin bekannt gegeben. Laut aktueller Presseinfo des Niedersächsischen Umweltministeriums plant E.on das Wiederanfahren nun am 13. Juni. Seit Beginn der Revisionsarbeiten Anfang April steht die Anlage jetzt still. Immer wieder wurde ein neuer Anfahrtermin bekannt gegeben mit der Begründung, die Arbeiten im Zusammenhang mit der beschädigten Nachkühlpumpe seien noch nicht abgeschlossen. Bliebe es tatsächlich beim aktuell angekündigten Termin, wäre der… [Weiter]
(Do., 26.05.2016 /UT) Es steht schlecht um das AKW Grohnde. Alterungsprozesse setzen ihm zu, Störfälle werden immer häufiger und gravierender, die Gefährdung der Bevölkerung wächst. Aktivisten der „Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten“ wollen das nicht schweigend hinnehmen. Vor der „Sumpfblume“ in Hameln, wohin die Grüne Landtagsfraktion gestern zu einem Abendempfang mit Diskussion in entspannter Atmosphäre geladen hatte, hatten die Aktivisten eine Sperrzone errichtet. Diese durfte nur… [Weiter]
(26-05-16/U.S.) Die Salzgitter Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel "Was Konrad alles schlucken muss" von einer Informationsveranstaltung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter. Die zitierten Äußerungen sind derart irreführend, dass wir uns zu einer Richtigstellung veranlasst sehen: BfS: "Nur 11 Prozent dessen, was im Schacht Konrad ab 2022 eingelagert werden soll, ist überhaupt radioaktiver Abfall. [...] Der Rest: Behälter und Fixierstoff". Richtigstellu… [Weiter]
(Mi., 25.05.16/UT) In der Niedersächsischen Sammelstelle für Atommüll in Leese (Landkreis Nienburg) ist wieder ein falsch deklariertes Atommüllfass gefunden worden. Bei der Überprüfung dieses korrodierten Fasses kamen anstelle schwach radioaktiven Zellstoffs aus der Medizin –  Beton, Holz und sogar Behälter mit Flüssigkeiten zum Vorschein. Dieses Fass wartet, wie rund 5000 andere darauf, in Schacht KONRAD eingelagert zu werden. Dabei ist zurzeit völlig unklar, ob der Planfeststellungsbeschluss… [Weiter]