Bundesweite Meldungen

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft will die Subventionierung von Wasserstoff aus Atomkraft durchsetzen. Bei der Sitzung der EU-Energieminister am 14. Dezember soll beschlossen werden, dass der Energieträger Wasserstoff nicht nur auf Basis erneuerbarer Energien und fossilen Erdgases von der EU finanziell gefördert wird, sondern auch Wasserstoff aus Atomkraft. Nachdem über Jahre hinweg der Ausbau dezentraler regenerativer Energieerzeugung durch die Bundesregierung systematisch abgewürgt worden… [Weiter]
Donnerstag, 03.12.2020 - Online-Vortrag mit Diskussion: Der Zwischenbericht Teilgebiete basiert neben den Geodaten auf von der BGE mbH entwickelten Methoden und von ihr getroffenen Annahmen. Die Anwendung der im StandAG festgelegten Kriterien hat dabei eine große Tragweite für das weitere Auswahlverfahren. Die Methodik weist jedoch verschiedene Mängel auf. Christian Flache beschäftigt sich seit 2012 mit der Lagerung von radioaktiven Abfällen. 2020 veröffentlichte er im Auftrag des BUND… [Weiter]
(PM BI Lüchow-Dannenberg/ 23.11.2020) Zum 17. Mal wird der Preis des/der „Schönauer Stromrebellen“ verliehen. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Kerstin Rudek. Gewürdigt wird ihr jahrzehntelanger Kampf gegen das Endlager in Gorleben und ihr Engagement im internationalen Aktionsbündnis „Don´t nuke the Climate“. Dieses Aktionsbündnis ist bestrebt, den Atomlobbyisten entgegen zu treten, die für eine Renaissance der Atomkraft werben, und zwar als angeblich CO2-freie Technologie. Die… [Weiter]
(16.11.20/ US) Die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, deren alleiniger Gesellschafter der Bund ist, will in Würgassen ein riesiges zentrales Zwischenlager, das Bereitstellungslager KONRAD bauen. Doch jetzt kommt es zum ersten eklatanten Rechtsstreit. Laut Raumordnungsplan darf das Areal des ehemaligen Kraftwerks nicht als Lager- und Umschlagfläche für Abfall genutzt werden, unabhängig davon, ob der Abfall radioaktiv ist oder nicht. Dagegen… [Weiter]
Zwischenlager Würgassen - Atommüll im Dreiländereck? Podiumsdiskussion am Donnerstag 05. 11. 2020, 20:00 Uhr Stadtgespräch Würgassen Auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes Würgassen soll Deutschlands einziges Zwischenlager für schwach- bis mittelradioaktiven Müll entstehen. Dafür wird eine 300 mal 100 Meter große Halle direkt an der Weser gebaut. Hier soll Atommüll gesammelt und sortiert wer-den, damit das Endlager Schacht Konrad passgenau befüllt werden kann, erklärt die zuständige… [Weiter]
Hochradioaktiver Atommüll über eine Woche durch Europa unterwegs – Bündnis CASTOR-stoppen fordert Beendigung unnötiger Atomtransporte Am Vormittag des 4.11. um 9:36 Uhr hat der CASTOR-Transport aus Sellafield das Zwischenlager am Atomkraftwerk Biblis im hessischen Landkreis Bergstraße erreicht. Einsatzleitung und Transportfirma hatten sich erwartungsgemäß den Schutz der Dunkelheit ausgesucht, um den Atomtransport weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt abzuwickeln. Das Bündnis Castor… [Weiter]
Castor-stoppen 04.11.2020 // Gegen kurz nach 08.00 Uhr hat heute der Atommülltransport den Bahnhof im hessischen Biblis erreicht. Auf dem Stichgleis zum Atomkraftwerk befinden sich noch Aktivist*innen und halten es besetzt. Eine Protestdemo hatte sich dorthin auf den Weg gemacht, wurde aber von der Polizei gestoppt. Gestartet war der 600 Meter lange Zug mit sechs Atommüll-Behältern aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield am gestrigen Abend gegen 19.30 Uhr in Nordenham. Die 12,5 Stunden… [Weiter]
04.11.2020 // In einem Offenen Brief an den Niedersächsischen Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, kritisiert die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad dessen Aussagen in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung zu den Castorprotesten: Sehr geehrter Herr Lies, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ entnehmen wir Ihren Appell angesichts des gerade stattfindenden CASTOR-Transportes „doch einmal nachzudenken, ob es nicht sinnvoller wäre auf mögliche Gegendemonstrationen zu… [Weiter]
[Update von 00:45] Die polizeilichen Maßnahmen der letzten Tage waren in Bremen schon unübersehbar, aber seit 20:44 Uhr war es definitiv. Der CASTOR-Zug hatte den Bahnhof Hude - an dem sich die möglichen Transportrouten teilen - in Richtung Bremen verlassen. Die Aktivist*innen in Oldenburg feierten das als ihren Erfolg: "Wo wir sind, kommt kein Zug durch!" Um 21:08 Uhr hat der CASTOR in Bremen den Hauptbahnhof passiert. Er besteht aus 2 Loks vorne, 10 Personenwaggons mit Bundespolizeikräften,… [Weiter]
Der Zug mit 6 CASTOR-Behältern hat am 3.11. um 19:40 Uhr den Hafen von Nordenham verlassen. Der Abfahrt voraus gingen ca. 20 Minuten vorher zwei rote Dieselloks. Nun liegt ein nächtlicher Schienentransport über mehr als 580 Bahnkilometer zwischen dem Abfahrtsort und dem Ziel, dem ungeeigneten Zwischenlager am Atomkraftwerk Biblis. Das Bündnis CASTOR-stoppen ruft auf, genau jetzt gegen diese unverantwortliche Atompolitik überall öffentlich zu protestieren. Es gibt angemeldete Protest-Mahnwachen… [Weiter]