Bundesweite Meldungen

Wieder auf Sand gebaut

(Mi., 27.07.16/SW) Heute läuft die Einwendungsfrist gegen die Abrisspläne der E.ON Kernkraft GmbH für das AKW Grafenrheinfeld ab. Die Arbeitsgemeinschaft hat beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fristgerecht eine umfangreiche Einwendung erhoben, die wir hier zur Einsicht stellen. Der Kernpunkt dabei bleibt der fehlende Entsorgungsnachweis für die atomaren Abfälle. Offenbar geht E.ON wider besseren Wissens weiterhin davon aus, dass für einen Großteil der Abfälle... [Weiter...]

Grafenrheinfeld: Einwendungen bis 27. Juli einlegen

(So., 17.07.16/SW) Der BUND Naturschutz in Bayern und die BA-BI in Schweinfurt rufen dazu auf, bis zum 27. Juli Einwendungen gegen die Abrisspläne der e.on des AKW Grafenrheinfeld einzulegen. Der BUND Naturschutz widerspricht dem geplanten Vorgehen des Unternehmens e.on und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zum Abriss entschieden. Wir sehen hier keine "Grüne Wiese“. Wir entnehmen den Planunterlagen, dass über 99 Prozent der Radioaktivität am Standort... [Weiter...]

Gekommen, um zu bleiben

(Di., 12.07.16/SW) Diese Aufschrift auf einem Transparent macht deutlich, wie ernst es die AtomkraftgegnerInnen meinen, die seit den frühen Morgenstunden des 11. Juli die Zufahrten zur Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau blockieren.Die in Gronau produzierten atomaren Brennstoffe sind die Grundlage für den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke nicht nur in Deutschland, sie werden weltweit exportiert. Während Deutschland offiziell seine Vorreiterrolle als "Atomausstiegsland" spielt, versorgt diese... [Weiter...]

Freigekauft - Rechnung bleibt offen

(Di., 03-05-16 / US) Jahrzehntelang fuhren die Atomkraftwerksbetreiber Jahr für Jahr Milliardengewinne ein. Doch das finanzielle Risiko für den strahlenden Müll sollen die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen tragen. Schließlich stünden die großen Energiekonzerne in einer wirtschaftlich schwierigen Situation in der man sie nicht über Gebühr belasten könne. Zu diesem Ergebnis kam die von Wirtschaftsminister Gabriel eingesetzte "Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs... [Weiter...]

Leserbrief: Ein Kernschmelzunfall erst in 10.000 Jahren?

Dieser Leserbrief zu „Atomkraft – Energie für eine leuchtend helle Zukunft" erreichte uns noch am Freitag, 11. März 2016. Ich fand gerade die berühmten 10.000 Jahre in ihrem Blog (Atomkraft - Energie für eine leuchtend helle Zukunft): In der Anlage eine einfache Rechnung zur Frage "GAU alle 10.000 Jahre". Sie basiert auf einer Originalquelle der AKW-Betreiber, der Rest ist einfache Mathematik. (Ich hab es mal für meine Schüler zusammengestellt) - mit... [Weiter...]

Fukushima mahnt! Demo in Neckarwestheim

(Di., 08.03.16/CA) Anlässlich der Reaktorkatastrophe von Fukushima, die vor 5 Jahren begann, hatte zum Sonntag, dem 06.03.2016 ein breites Bündnis zur Demo aufgerufen. Trotz eisigen Windes machten sich erneut 2.000 Menschen von Kirchheim zum AKW Neckarwestheim auf den Weg, um für ein sofortiges Abschalten von Block II zu demonstrieren. Laut aktueller Gesetzeslage soll der Meiler noch 7 Jahren weiter hochradioaktiven Atommüll produzieren. Gleich die erste Rednererin thematisierte... [Weiter...]

Sammeleinwendung: Keine Castor-Transporte in die USA!

(Di., 16.02.16) Das Bündnis gegen Castorexporte hat eine Sammeleinwendung an das US- amerikanische Umweltministerium (DOE) gegen die Absicht, die  deutschen Castoren mit  den verstrahlten Brennelementen aus dem gescheitertem Betrieb der Hochtemperatur- reaktoren in die USA zu exportieren, vorbereitet. In dieser Sammeleinwendung werden die Bedenken gegenüber den amerikanisch-deutschen Plänen zur Lagerung und Wiederauf- arbeitung von etwa 200 000 kg kommerziell genutzter deutscher... [Weiter...]