Themen

Desaster in der ASSE II

Die Verantwortlichkeiten für das Desaster in der ASSE II sollen nicht untersucht werden. (17-09-08 / U.S.) Mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP lehnte der Niedersächsische Landtag heute einen Antrag von Grünen und Linken für einen Untersuchungsausschuss zur ASSE II ab. Gestern erklärte Bundesumweltminister Gabriel in der öffentlichen Anhörung des Umwelt- und des Forschungsausschusses, die renommierte Helmholtz-Gesellschaft trage keine Schuld an den Problemen in der Asse. Diese lägen alleine... [Weiter...]

2. Nacht am ASSE-Schacht

Wachsamkeit bleibt und ist gewachsen! Das die Wachsamkeit trotz des Betreiberwechsels in der letzten Woche geblieben und eher noch gewachsen ist, zeigte die 2. Nacht am ASSE-Schacht am Freitag, dem 12. September. Deutlich mehr Menschen als bei der 1. Nacht am Schacht kamen, um sich bei Erbsensuppe und süßen As, Kundgebungsbeiträgen und Musik zu informieren, zu diskutieren und zu demonstrieren. Das 4m große A am Waldrand wurde durch ein 10m grosses ersetzt, dass jetzt weithin und auch von der... [Weiter...]

ASSE II

Herzlichen Glückwunsch ! 30 Jahre nach Ende der Einlagerung von Atommüll in ASSE II hat die Politik endlich erkannt, dass ein Bergwerk, in dem Atommüll lagert eine Atomanlage ist ! Herzlichen Glückwunsch an alle, die sich in den letzten Jahrzehnten und verstärkt in den letzten 2 Jahren gekümmert und Druck gemacht haben und ganz besonders an Irmela Wrede, deren Klage durchschlagenden Erfolg hatte, ohne überhaupt vom Gericht ernsthaft behandelt worden zu sein. Eine wichtige Weiche ist... [Weiter...]

Frontal21 über Morsleben

Errichtet wurde das Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben (ERAM) in den 70er Jahren zwar von der DDR, aber Hauptnutzer waren die Atomkraftwerksbetreiber aus der BRD. Im "Einigungsvertrag" von 1990 sicherte sich die Bundesregierung die weitere Nutzung und entlastete damit die westdeutsche Energiewirtschaft, die hängeringend nach Lagerkapazität suchte. Obwohl westdeutsche Geologen vor den Betriebsrisiken warnten, setzte die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel die... [Weiter...]

ASSE-Kundgebung am 5. Juli 08

(06.07.08/Di)** Mehr als 1000 Menschen demonstrierten am 5. Juli 2008 gegen die geplante Flutung. Nach einer beeindruckenden Demonstration vom nahen Ort Remlingen fand die Kundgebung auf dem gut gefüllten Parkplatz am ASSE-Schacht statt. In einer Auftaktrede forderten die Veranstalter alle Schließungsarbeiten und v.a. die weitere Flutung zu stoppen und den Schacht zu stabilisieren.  [Weiter...]

AufpASSEn auf in Braunschweig

(02.07.08/Di)* 18 km ist das Stadtzentrum des regionalen Oberzentrums Braunschweig von ASSE II entfernt. Grund genug wohl, sich Gedanken über mögliche Betroffenheit zu machen. Doch davon ist derzeit keine Spur. Darum zogen AktivistInnen der Robin Wood-Regionalgruppe und anderer Braunschweiger Umweltgruppen am Mittwoch vor die Schloß-Atrappe, forderten "aufpASSEn auf in Braunschweig" und riefen zur Demonstration am kommenden Samstag, dem 5. Juli an der ASSE auf. Presseinformation Die... [Weiter...]

Zwischenbilanz

Auf einer Pressekonferenz am 30. Juni 2008 hat der ASSE-II-Koordinationskreis die aktuelle Auseinandersetzung um ASSE II resümiert. So wichtig die einzelnen Fakten seien, die jetzt nach und nach ans Licht kommen, der entscheidende Skandal sei, dass die ASSE überhaupt als Atommüll-Lager ausgewählt wurde und dass seit 20 Jahren Lauge in das Bergwerk fließt, ohne dass dies ernstlich Konsequenzen gehabt hat. 1. MAW-Kammer mittel-radioaktiver Abfall1 Kammer auf der 511-m-Sohle1.293 Fässer –... [Weiter...]

Die Geschichte vom Ödland A

(28.06.08/Di)** Wie ein Kreuz schleppten einige Leute am Freitag, dem 27. Juni ein mehr als 4 Meter großes, gelbes A durch ein Feld zum Waldrand an der Asse, richteten es auf und banden es an einem Baum fest. Klar, das im Landkreis Wolfenbüttel mittlerweile ziemlich verbreitete A steht für aufpASSEn. Aber warum gerade hier ?  Dahinter steckt eine sehr persönlich Geschichte, die aber viel damit zu tun hat, dass Kritik und Unbehagen am Atommüll-Lager ASSE II eine lange Tradition haben. Im... [Weiter...]

ASSE II schwappt durch Deutschland

(26.06.08/Di)** Die ASSE schwappt mittlerweile durch die bundesdeutschen Medien und ist im Bundestag angekommen. Der ASSE-II-Koordinationskreis wird auf einer Pressekonferenz am kommenden Montag eine Zwischenbilanz zur aktuellen Auseinandersetzung und Forderungen zum weiteren Vorgehen vorlegen. Das vielleicht wichtigste Ergebnis der aktuellen Auseinandersetzung ist ein Statusreport zur ASSE II, den das Bundesumweltministerium dem Niedersächsischen Umweltministerium bereits Ende vergangener... [Weiter...]

GSF gibt zu: Cäsium im Wasser auf Atommüll-Sohle

(10.06.08/Di.) Laugenzuflüssen, die in der ASSE-II mittlerweile auch auf der 750m-Atommüll-Sohle aufgefangen werden, sind mit Cäsium-137 belastet. Das hat der Betreiber jetzt auf Anfrage des Landkreises Wolfenbüttel zugegeben. Cäsium-137 entsteht bei der Kernspaltung. Also löst sich der Atommüll in der ASSE entweder bereits auf oder das Wasser wurde vor 20 Jahre von dem radioaktiven Fallout aus Tschernobyl belastet. Das wäre nicht weniger schlimm, denn das spräche für eine sehr direkte... [Weiter...]