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Politik unterstützt Forderung nach Zwischenlagervergleich

(22.01.21/SW) Nach dem Aussetzen des Begleitprozesses haben sowohl die aktiven Mitglieder der Zivilgesellschaftlichen Vertretung (ZGV) als auch die Vertreter*innen der Kommunen (KV) zahlreiche Anstrengungen unternommen, doch noch den fehlenden Vergleich mit alternativen Zwischenlagerstandorten bei der BGE einzufordern. Nachdem es von Seiten des Bundesumweltministeriums keinerlei Zeichen von Dialogbereitschaft in dieser heiklen Frage gab, trafen sich Mitglieder der Begleitgruppe per... [Weiter...]

Und bist du nicht willig...

(18.01.2021 / US) Am 13. Januar 2021 ordnete der Schleswig-Holsteinische Umweltminister Jan Philip Albrecht (GRÜNE) an, dass Abfälle aus dem Abriss des AKW Brunsbüttel auf den Deponien in Niemark (Lübeck) und Johannistal in Germersdorf (Kreis Ostholstein) zwangsweise endgelagert werden sollen. Garniert wurde die Anordnung mit dem Verweis des Ministers, dass Radioaktivität natürlich sei, jeder Mensch schließlich radioaktiv strahlen würde, der freigemessene Müll gar nicht radioaktiv sei und der... [Weiter...]

Wirbel um unerlaubten Brennelementexport Lingen-Leibstadt

Pressemitteilung Lingen/Münster, 13. Januar 2021 Widerspruch gegen Transportgenehmigung beim BASE/ Zweifel an Zuverlässigkeit des Betreibers/ Welche Verantwortung tragen Aufsichtsbehörden? Zwei AtomkraftgegnerInnen aus Lingen und Freiburg haben beim für Atomtransporte zuständigen Bundesamt BASE Widerspruch gegen die Transportgenehmigung für Lieferungen von Brennelementen aus der Brennelementefabrik Lingen ans Schweizer AKW Leibstadt eingelegt. Sie gehen davon aus, dass der Widerspruch... [Weiter...]

Einladung zur 17. Atommüllkonferenz

Die inhaltlichen Schwerpunkte der 17. Atommüllkonferenz drehen sich um das Standortauswahlverfahren mit einem kritischen Blick auf den „Zwischenbericht Teilgebiete“. Ein weiterer kritischer Blick, der aus den Lehren von Gorleben resultiert, richtet sich auf Schacht KONRAD. In Bezug auf das vorgesehene „End“lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle sind die Planungen zum Bereitstellungslager Würgassen und die Auseinandersetzungen darum von großem Interesse. Samstag, 30. Januar 2021 10.00... [Weiter...]

AKW Grohnde kaum noch wirtschaftlich

Pressemitteilung vom 29.12.2020: Das AKW Grohnde hat seit Inbetriebnahme 273 "Meldepflichtige Ereignisse", in den letzten beiden Jahren sind 10 hinzugekommen. Die Reststrommenge läuft  außerdem im Januar 2021 aus. Die von Vattenfall übertragene Strommenge reicht voraussichtlich bis Ende Januar 2021 und kostet PreussenElektra weitere 83,4 Millionen Euro. Damit ist das AKW kaum noch wirtschaftlich. Weiterhin ist beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg eine Klage von Atomkraftgegnern gegen das... [Weiter...]

Radioaktive Abluft im Dezember zu hoch!

Meldepflichtiges Ereignis bei Eckert & Ziegler in Braunschweig (23.12.2020/ Pressemitteilung BISS) Eckert & Ziegler musste dem Umweltministerium am 17.12.2020 mitteilen, dass der maximal zulässige radioaktive Abluftwert für das Nuklid C-14 im Dezember überschritten wurde. Laut der aktuellen Abluftverordnung darf Eckert & Ziegler monatlich maximal 25 Millionen Becquerel dieses radioaktiven Stoffes über den Kamin A4 in die Umwelt freisetzen. Allein in der 50. Kalenderwoche waren... [Weiter...]

2020 - das war's?!

(23.12.2020/SW) Auch auf unser mittlerweile schon traditionelles Jahresendfackeln am Schacht KONRAD mit dem geselligen Jahresausklang mussten wir dieses Jahr schweren Herzens verzichten. Selbst wenn es im Verlauf des Jahres nicht so viele öffentlich wahrnehmbare Veranstaltungen und Aktionen wie in den Vorjahren gegeben hat, waren wir atompolitisch mit der uns eigenen Fachkompetenz und Beharrlichkeit in allen atompolitisch relevanten Diskursen präsent, haben uns erstaunlich schnell... [Weiter...]

BBU fordert Stilllegung des finnischen AKW Olkiluoto

(Bonn, Helsinki, 11.12.2020/ BBU-Pressemitteilung) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat die sofortige und dauerhafte Stilllegung des finnischen Atomkraftwerkes Olkiluoto gefordert. Nach Angaben der finnischen Behörde für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (STUK) hat sich am Donnerstag (10. Dezember 2020) gegen 13:00 Uhr im Atomkraftwerk Olkiluoto ein Störfalll ereignet, der zu einer Reaktorschnellabschaltung in Block 2 des Atomkraftwerkes geführt hat. Grundsätzlich... [Weiter...]

Ministerin Seltsam - oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Mit der jetzt vorgelegten 17. Novelle des Atomgesetzes hebelt die Bundesregierung die Rechte von Bürgerinnen und Bürger aus. Diese Novelle darf nicht verabschiedet werden! Worum geht es: Vor sieben Jahren haben das Oberverwaltungsgericht Schleswig und das Bundesverwaltungsgericht die Genehmigung für das Standortzwischenlager Brunsbüttel aufgehoben. Begründung der Gerichte: Der Schutz der hochradioaktiven Abfälle vor terroristischen Angriffen wurde vom Betreiber nicht nachgewiesen. Künftig soll... [Weiter...]

Auseinandersetzung um Zwischenlager-Standort geht in die nächste Runde

(9.12.2020/CS) Im Juli hatte Staatssekretär Flasbarth per Videoschalte aus Berlin den Menschen in unserer Region mitgeteilt, dass der von der BGE in unmittelbarer Nähe zum ASSE-Bergwerk geplante Standort für das Zwischenlager für den rückzuholenden Atommüll der endgültige sei. Mit dieser Entscheidung brüskierte er insbesondere die ASSE 2-Begleitgruppe (A2B), die seit Jahren einen Vergleich mit zwei konkreten assefernen Standorten gefordert hatte. Außerdem hatten die beratenden Wissenschaftler... [Weiter...]