Themen

ASSE II schwappt durch Deutschland

(26.06.08/Di)** Die ASSE schwappt mittlerweile durch die bundesdeutschen Medien und ist im Bundestag angekommen. Der ASSE-II-Koordinationskreis wird auf einer Pressekonferenz am kommenden Montag eine Zwischenbilanz zur aktuellen Auseinandersetzung und Forderungen zum weiteren Vorgehen vorlegen. Das vielleicht wichtigste Ergebnis der aktuellen Auseinandersetzung ist ein Statusreport zur ASSE II, den das Bundesumweltministerium dem Niedersächsischen Umweltministerium bereits Ende vergangener... [Weiter...]

GSF gibt zu: Cäsium im Wasser auf Atommüll-Sohle

(10.06.08/Di.) Laugenzuflüssen, die in der ASSE-II mittlerweile auch auf der 750m-Atommüll-Sohle aufgefangen werden, sind mit Cäsium-137 belastet. Das hat der Betreiber jetzt auf Anfrage des Landkreises Wolfenbüttel zugegeben. Cäsium-137 entsteht bei der Kernspaltung. Also löst sich der Atommüll in der ASSE entweder bereits auf oder das Wasser wurde vor 20 Jahre von dem radioaktiven Fallout aus Tschernobyl belastet. Das wäre nicht weniger schlimm, denn das spräche für eine sehr direkte... [Weiter...]

Neue Horrormeldung zu ASSE II

Wasserzutritt bereits im Bereich des Atommülls ! (06.06.08/Di) War bisher nur von Laugenzutritten oberhalb der Atommüll-Kammern die Rede, heißt es im aktuellen Bericht des Betreibers vom 29. Februar 2008 erstmals, dass ein Teil der Zuflüsse, exakt 220 l täglich, auf der 750m Sohle aufgefangen werden, d.h. dort, wo der Atommüll liegt. Ob und wieweit bereits eine radioaktive Verseuchung vorliegt, ist derzeit noch nicht bekannt. Nähere Informationen werden von einer Sitzung des Umweltausschusses... [Weiter...]

KritikerInnen schlagen Alarm

Grenzwertüberschreitung schon in 150 Jahren! Gabriel soll Verfüllung und Flutung sofort stoppen!  Vor der Presse in Hannover haben KritikerInnen am  29. Mai 2008 Alarm geschlagen: Presseinformation Bleibt es bei der vorgesehenen Flutung des Atommüll-Bergwerkes, kommt es nach Berechnungen des Bundesamtes für Strahlenschutz schon nach 150 Jahren zu gravierenden radioaktiven Belastungen aus dem „verschlossenen“ Endlager.  Gemessen am geforderten Isolationszeitraum von 1.000.000... [Weiter...]

Evessen

(19.05.08) Bei strahlendem Maiwetter gestalteten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Evessen diese Hauswand mit der Parole "Asse II - nur 7 km südlich von hier", berichtet Helmut Nieder aus Evessen. Das der Atommüll in der Asse zur "strahlenden Zukunft" beitragen könnte, sehen sie mit großer Sorge". [Weiter...]

AufpASSEn, Herr Minister

(18.05.08/Di) Mitglieder der ASSE-II-Koordination nutzten die Visite von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am 17. Mai in der Fußgängerzone in Wolfenbüttel, um ihm ein A zu überreichen,  das in den letzten Monaten zum Symbol der Wachsamkeit gegenüber den Flutungsplänen geworden ist. Wie stets zu einem  angeregten Gespräch aufgelegt, erläuterte Gabriel den (staunenden) Aktivisten, dass er den Prozeß der letzten Jahre rund um das Thema Asse gleich nach seinem Amtsamtritt als... [Weiter...]

Märchenstunde

(15-05-08/Di)**  Mit einer mittäglichen Märchenstunde in der Fussgängerzone hat das Bündnis Salzgitter gegen KONRAD die Eröffnung der BfS-Infostelle zu Schacht KONRAD begleitet. Das Thema lag nahe. Als bekannt wurde, dass das Bundesamt für Strahlenschutz zwei Etagen in der Innenstadt von Salzgitter aufwendig umbauen und ausrüsten wollte, hatte ein Kollege spontan gesagt: Paßt doch, in dem Haus war doch früher die Bücherinsel, da haben wir unsere Märchen gekauft und zukünftig sollen uns da... [Weiter...]

ASSE-II-Koordinationskreis informierte:

ASSE II = 2 Bergwerke? (25-04-08/Di)  Remlingen. Im Dorfgemeinschaftshaus das gleiche Prozedere wie bei jeder Informationsveranstaltung zu Asse II: Es müssen zusätzliche Stühle aufgestellt werden, um die 170 Besucher unterzubringen. Eingeladen hatte der ASSE-II-Koordinationskreis, weil eine für diese Woche vorgesehene Informationsveranstaltung des Landkreises um zwei Monate verschoben werden musste: Die GSF (HZM) hatte die bereits zugesagte Unterstützung wieder zurückgezogen. Das Thema... [Weiter...]

Wenn Tausende jeden Tag gegen KONRAD demonstrieren . . .

Stell Dir vor, Tausende würden jeden Tag gegen die Einlagerung von Atommüll in Schacht KONRAD demonstrieren. Da würde mancher Politiker ins Grübeln kommen. Geht ja gar nicht ? - Geht wohl. Demonstrieren heißt "zeigen" und nur um seine Meinung zu zeigen, muss man sich ja nicht unbedingt treffen. Man kann auch dort wo man geht und steht und lebt und arbeitet seine Kritik, Ablehnung und Widerstand demonstrieren. Mit Schildern, Plakaten, gelben Tonnen, Transparenten und vielen anderen.... [Weiter...]

KONRAD-Ausbau: Antwort der Bundesregierung

(18.04.08/ Di) Im Februar hatte die Bundestagsfraktion DIE LINKE die Bundesregierung nach dem Stand  der technischen Einrichtungen der Schachtanlage KONRAD und nach den Details der Umsetzung der Genehmigung für KONRAD gefragt. Dabei wollte die Fraktion unter anderem wissen, welche Antragsunterlagen noch auf einen aktuellen Stand gebracht werden müssen und inwieweit neue nationale und internationale Erkenntnisse bei den Umsetzungsarbeiten berücksichtigt werden. Die Antwort des... [Weiter...]