ASSE II

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen

ASSE II Aktuell

(Sa., 17.07.21/CS) Seit Anfang Juni „beleuchten“ drei Experten die Standortentscheidung der BGE für ein Zwischenlager für den rückzuholenden Atommüll in unmittelbarer Nähe des Schachtgeländes: Herbert Bühl (Geograph aus der Schweiz), Peter Hocke-Bergler (Risikoforscher aus Karlsruhe) und Christian Küppers (Physiker aus Darmstadt). Nach langem Ringen konnten sich BMU und A2B auf diese Experten verständigen. Mittlerweile ist mit Frau Prof. Sabine Schlacke noch eine Juristin dazu gekommen. Ein… [Weiter]
Asse-Begleitgruppe (A2B) legt Fragenkatalog, Ablauf und Struktur des Beleuchtungsprozesses fest (23.04.21/ PM der A2B) War die getroffene Standortvorauswahl mit ausschließlich Asse-nahen Standorten sachgerecht? Hat der Betreiber bei der Entscheidungsfindung etwas Wesentliches vergessen? Wurden entscheidungsrelevante Kriterien nicht berücksichtigt und müssten aus heutigem Kenntnisstand weitere Entscheidungskriterien dazukommen? Das sind nur drei von insgesamt acht Fragen, mit denen der… [Weiter]
(Do. 18.03.21/SW) Am vergangenen Freitag bekam die Asse-2-Begleitgruppe Post aus dem Niedersächsischen Umweltministerium: der sog. „Konsolidierter Entwurf für ein gemeinsames Verständnis bezüglich des Arbeitsauftrages“ sollte die Ergebnisse des Gesprächs vom 12. Februar zusammenfassen und den Auftrag an das unabhängige Gremium konkretisieren. Die Koordinierung und Umsetzung dieses Auftrags wurde vom Umweltministerium Niedersachsen übernommen und in der dort erst kürzlich neu geschaffenen Stelle… [Weiter]
(Fr. 19.02.21/CS) Standortvergleich wird von neutraler Seite überprüft: In der Auseinandersetzung um den Standortvergleich für das zukünftige Zwischenlager für den rückzuholenden Atommüll aus der ASSE hat die ASSE-2-Begleitgruppe (A2B) einen Teilerfolg errungen. Nachdem der Staatsekretär im BMU Jochen Flasbarth im Sommer letzten Jahres per Videoschalte die BGE-Entscheidung für einen assenahen Standort als endgültig deklariert hatte, hatte die A2B den öffentlichen Teil des Begleitprozesses… [Weiter]
(22.01.21/SW) Nach dem Aussetzen des Begleitprozesses haben sowohl die aktiven Mitglieder der Zivilgesellschaftlichen Vertretung (ZGV) als auch die Vertreter*innen der Kommunen (KV) zahlreiche Anstrengungen unternommen, doch noch den fehlenden Vergleich mit alternativen Zwischenlagerstandorten bei der BGE einzufordern. Nachdem es von Seiten des Bundesumweltministeriums keinerlei Zeichen von Dialogbereitschaft in dieser heiklen Frage gab, trafen sich Mitglieder der Begleitgruppe per… [Weiter]
(9.12.2020/CS) Im Juli hatte Staatssekretär Flasbarth per Videoschalte aus Berlin den Menschen in unserer Region mitgeteilt, dass der von der BGE in unmittelbarer Nähe zum ASSE-Bergwerk geplante Standort für das Zwischenlager für den rückzuholenden Atommüll der endgültige sei. Mit dieser Entscheidung brüskierte er insbesondere die ASSE 2-Begleitgruppe (A2B), die seit Jahren einen Vergleich mit zwei konkreten assefernen Standorten gefordert hatte. Außerdem hatten die beratenden Wissenschaftler… [Weiter]
(10.11.2020/ CS) Gemäß der Ankündigung in einem Offenen Brief der ASSE-2-Begleitgruppe (A2B) vom 09. Oktober an Bundesumweltministerin Schulze fand die Sitzung der A2B mit den Vertreter*innen von BMU, BGE, NMU usw. am 06. November nicht statt. Aufgrund der Ablehnung der jahrelang aus der Region erhobenen Forderung, bei dem Vergleich von möglichen Zwischenlagerstandorten auch „asseferne“ Standorte einzubeziehen, hat die A2B den Begleitprozess bis zu einer Revidierung dieser Entscheidung… [Weiter]
(Sa.,10.10.20/SW) Mit einem gestern an Umweltministerin Svenja Schulze versandten Brandbrief kündigen sowohl die zivilgesellschaftlichen als auch die kommunalen Vertreter*innen im Begleitprozess Asse bis zur Erfüllung ihrer Bedingungen ihre Mitarbeit auf. Schon länger kriselte es "hinter den Kulissen", da wiederholt Anfragen oft erst mit monatelanger Verzögerung und nur unvollständig beantwortet wurden und sogar wissenschaftlich untermauerte und sinnvolle Verbesserungsvorschläge für den… [Weiter]
Die Asse-Konzerte werden eingestellt Das Oktober-Konzert im Wolfenbütteler Ratssaal fällt aus Deutschlands einzige atomkritische Konzertreihe mit überwiegend klassischer Musik verabschiedet sich von ihrem Publikum. Aufgrund der Auflagen für Veranstaltungen kann das für den 25.10.20 geplante Konzert im historischen Ratssaal Wolfenbüttel nicht stattfinden. Wie die beiden Organisatorinnen mitteilen, wird die Konzertreihe coronabedingt eingestellt. „Die gesetzlichen Auflagen für Veranstaltungen… [Weiter]
(So., 13.09.20/SW) Zu Beginn der Sitzung des Asse-Begleitgremiums am vergangenen Freitag forderte die Zivilgesellschaftliche Vertretung (ZGV) mit einer zuvor verfassten Erklärung vom Gremium gehört zu werden. Ulrich Löhr – als Vertreter des Landvolks in der ZGV - betonte, dass mit der Vorgehensweise des Bundesumweltministeriums und der Betreibergesellschaft BGE bei der Standortauswahl für ein Zwischenlager aus Sicht der ZGV eine echte Bürgerbeteiligung aufgekündigt wird und verlas das Statement… [Weiter]