ASSE II

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen

ASSE II Aktuell

Begleitprozess bleibt ausgesetzt

(10.11.2020/ CS) Gemäß der Ankündigung in einem Offenen Brief der ASSE-2-Begleitgruppe (A2B) vom 09. Oktober an Bundesumweltministerin Schulze fand die Sitzung der A2B mit den Vertreter*innen von BMU, BGE, NMU usw. am 06. November nicht statt. Aufgrund der Ablehnung der jahrelang aus der Region erhobenen Forderung, bei dem Vergleich von möglichen Zwischenlagerstandorten auch „asseferne“ Standorte einzubeziehen, hat die A2B den Begleitprozess bis zu einer Revidierung dieser Entscheidung... [Weiter...]

BGE im Porzellanladen

(Sa.,10.10.20/SW) Mit einem gestern an Umweltministerin Svenja Schulze versandten Brandbrief kündigen sowohl die zivilgesellschaftlichen als auch die kommunalen Vertreter*innen im Begleitprozess Asse bis zur Erfüllung ihrer Bedingungen ihre Mitarbeit auf. Schon länger kriselte es "hinter den Kulissen", da wiederholt Anfragen oft erst mit monatelanger Verzögerung und nur unvollständig beantwortet wurden und sogar wissenschaftlich untermauerte und sinnvolle Verbesserungsvorschläge für den... [Weiter...]

A2B protestiert gegen Standortauswahl Asse

(So., 13.09.20/SW) Zu Beginn der Sitzung des Asse-Begleitgremiums am vergangenen Freitag forderte die Zivilgesellschaftliche Vertretung (ZGV) mit einer zuvor verfassten Erklärung vom Gremium gehört zu werden. Ulrich Löhr – als Vertreter des Landvolks in der ZGV - betonte, dass mit der Vorgehensweise des Bundesumweltministeriums und der Betreibergesellschaft BGE bei der Standortauswahl für ein Zwischenlager aus Sicht der ZGV eine echte Bürgerbeteiligung aufgekündigt wird und verlas das Statement... [Weiter...]

A2B-Sitzung am 11.09.2020 - was „liefert“ die BGE?

(Mi, 09.09.20/SW) Nach den enttäuschten Erwartungen an einen detaillierten Termin- und Projektplan im Rahmen eines von der BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) angekündigten Rückholplans fordert die Begleitgruppe jetzt eine Nachbesserung der BGE. Am 10. Juli wurde erstmals öffentlich in einer A2B-Sitzung unter Video-Zuschaltung von Umweltminister Olaf Lies und Staatssekretär Jochen Flasbarth eine Skizze der einzelnen Maßnahmen zur Rückholung vorgestellt. Aus dem Begleitgremium kamen... [Weiter...]

ASSE II – wie kann die Rückholung der radioaktiven Abfälle gelingen?

(Mo., 31.08.20/SW) Nach jahrelanger Verzögerung legte der Betreiber, die BGE, Ende März eine Rückholskizze für den Atommüll aus der ASSE II vor. Dem Wort "Plan" wird das 148-seitige Papier nicht gerecht, jegliche Erwartungen an einen detaillierten Termin- und Projektplan wurden enttäuscht. In der Juli-Sitzung des Begleitgremiums erteilte die BGE mit Rückendeckung aus dem Bundesumweltministerium dann auch noch den seit Jahren erhobenen Forderungen nach einem kriterienbasierten Vergleich... [Weiter...]

Auf Sand gebaut

Leserbrief zum Artikel „Atommüll-Zwischenlager wird an der ASSE entstehen“, Braunschweiger Zeitung vom 11.07.20 (23.07.20/CS) Den Ausführungen von Ihrem Redakteur, Herrn Dolle, in dem o.g. Artikel über die Sitzung der ASSE-2-Begleitgruppe (A2B) am 10.07.20 muss ich als anwesendes Mitglied dieses Gremiums widersprechen: Richtig ist, dass die Überlegung vorgestellt wurde, die bei einer Inbetriebnahme eines Endlagers Schacht Konrad frei werdenden Zwischenlagerkapazitäten für den rückgeholten... [Weiter...]

Staatssekretär Flasbarth provoziert Begleitgruppe

(12.07.20/CS) Auf der Sitzung der ASSE-2-Begleitgruppe (A2B) am 10. Juli in der Lindenhalle in Wolfenbüttel hat Staatssekretär Jochen Flasbarth vom Bundesumweltministerium (BMU) ausdrücklich den Plan des Betreibers, der BGE, unterstützt, das Zwischenlager für den rückgeholten Atommüll direkt an der ASSE zu errichten. Damit erteilte er den seit Jahren erhobenen Forderungen aus der Region und insbesondere der A2B eine schroffe Absage, einen Standortvergleich auch mit „assefernen“ Standorten... [Weiter...]

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