Donnerstag, 21. September 2017
70.000 Menschen haben Stellung gegen das Nationale Entsorgungsprogramm bezogen

Demonstration anlässlich des Besuches von STS Flasbarth in Salzgitter/ März 2015
(Mo., 08.06.15) 70.000 Menschen haben ihre Stimmen erhoben und Stellung gegen das Nationale Entsorgungsprogramm der Bundesregierung bezogen. Dies macht Mut und bestärkt uns in unserem weiteren Vorgehen gegen alle Pläne, Atommüll in Salzgitter zu lagern. Mit unserem Bündnis aus Salzgitteraner OB, dem Rat der Stadt Salzgitter, der IG Metall, dem Landvolk und der AG Schacht KONRAD werden wir weiterhin auf verschiedensten Wegen juristisch, politisch und mit fantasievollern Aktionen gegen das Projekt KONRAD vorgehen. Wir fordern von der Bundesregierung, ihre Pläne für ein völlig veraltetes Atommülllager KONRAD aufzugeben.

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Ach wie gut, dass niemand weiß....

Einwendungsfässer im BMUB
(Fr., 05.06.15/US) Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Nationalen Entsorgungs- programm (NaPro) ist vorbei und kaum jemand in Deutschland weiß, dass es ein solches Programm überhaupt gibt. Während die Endlagerkommission in Berlin Monat für Monat stundenlang über mehr oder weniger wichtige Themen diskutiert, schafft die Bundesregierung auf verschiedenen Ebenen Fakten, durch Verwaltungshandeln, durch Gesetze und Verordnungen oder eben durch die Erstellung eines Entsorgungsprogramms, das im Sommer an die EU-Kommission übermittelt werden wird.

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Rund 70 000 Einwendungen – Und wie geht es weiter?

Unterschriftenübergabe in Berlin
(Di., 02.06.15 UT) Die Einwendungsfrist zum Nationalen Entsorgungsprogramm (NaPro)  ist seit Sonntag abgelaufen, doch  immer noch trudeln Unterschriftenlisten ein. Sie werden umgehend von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD an das Bundesumweltministerium (BMUB) weitergeleitet. Schließlich signalisiert jede unserer Einwendungen ein lautstarkes politisches „Nein!“, gegen einen leichtfertigen Umgang mit Atommüll, selbst wenn sich daraus keine rechtlichen Ansprüche ableiten lassen. 68319 Unterschriften waren es bereits bei der öffentlichen Übergabe in Berlin, genug um Staatsekretär Flasbarth sichtlich zu beeindrucken.

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Gemeinsamkeit macht stark - 68139 Einwendungen

(Do, 28.05.2015 UT) Bis zum letzten Moment war die Zahl geheim gehalten worden. Neun gut verschnürte Pakete mit Unterschriften, zwei gelbe Tonnen - mit Namen übersät - und ein Fußball, mehr bekamen die Journalisten auf dem Potsdamer Platz vorläufig nicht zu sehen. Und wer von der fast fünfzigköpfigen Delegation aus Salzgitter die Zahl schon wusste, hielt dicht.

In gerade mal vier Wochen hatte das Aktionsbündnis von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, der IG Metall, der Stadt Salzgitter und dem Landvolk unermüdlich zum Sammeln dieser Unterschriften aufgerufen und selber gesammelt:
Gegen die Einlagerungspläne von Atommüll in Schacht KONRAD, die Überlegungen der Bundesregierung, die Einlagerungsmenge drastisch zu erweitern und gegen den Entwurf eines sogenannten Nationalen Entsorgungsprogramms (NaPro), das Utopien verkaufen möchte anstatt sich verantwortungsvoll mit den tatsächlichen Problemen an den Atommüllstandorten zu befassen.

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Taubenschlag KONRAD-Haus

(27.05.15/UT) Einwendungskampagne im Endspurt: Das Konrad-Haus glich gestern einem Taubenschlag. Unentwegt kamen Menschen vorbei, brachten bis in den späteren Abend hinein Einwendungsunterschriften vorbei. Per Email und Faxgerät kamen laufend Unterschriftenlisten an von Menschen, die Sorge hatten, dass ihre Einwendungen per Post nicht mehr rechtzeitig ankämen. Der Drucker ratterte unaufhörlich und unaufhörlich klingelte das Telefon. Es war genau der „Stress“ den wir uns gewünscht hatten, denn allein durch das Zählergebnis von gestern konnten wir weit über 10.000 Unterschriften mehr verbuchen.

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