Sonntag, 19. November 2017
Aktuelle Beiträge
„Wer nicht aufpasst, bekommt den Müll“
Standortkonferenz 2013
Antonia Uthe und Silke Westphal von der Fachgruppe Konrad
(Mo.,01-07-13/Ut). Während derzeit ein Standortauswahlgesetz für hochradioaktiven Müll über die bundespolitische Bühne gebracht wird, ist die öffentliche Debatte um schwach- und mittelradioaktive Abfälle verstummt. Es scheint, als sei dieses Problem seit der gerichtlichen Genehmigung von Schacht KONRAD zum Atommülllager ein für alle Mal gelöst. Dass dieses Problem brisanter denn je ist, wurde auf der Standortkonferenz in Salzgitter-Bleckenstedt, zu der die Fachgruppe Schacht KONRAD am vergangenen Wochenende einladen hatte, sehr schnell deutlich.
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Gelassen aber entschieden – Bauern gegen KONRAD

Standortkonferenz 2013

Landwirte aus dem Raum Salzgitter am 2. Oktober 2011 vor dem Reaktor Grohnde
(Do.,20-06-13/LW) Der Widerstand gegen KONRAD war schon von Beginn an  auch von uns Landwirten mitgeprägt. Erste kritische Bemerkungen zu den Plänen, Atommüll im alten Erzschacht zu lagern, kamen vom Landvolk. Die Einwendungslawine mit der Überbringung von 289387 Einwendungen nach Hannover war nicht zuletzt durch unsere Teilnahme (70 Landwirte mit  ihren Traktoren aus Salzgitter und Umgebung) ein eindrucksvolles Zeichen. 

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KONRAD ist nicht ASSE

Anmelden zur Standortkonferenz Schacht KONRAD der Arbeitsgemeinschaft am Wochen- ende wollte sich jetzt auch BfS-Pressesprecher Florian Emrich. Das lehnte AG-Vorstand Ludwig Wasmus dankend ab: „Das Bundesamt für Strahlenschutz als Bundesbehörde und Betreiber der Anlage KONRAD muß zwingend Interessen verfolgen, die dem Ziel der Konfe- renz, die Inbetriebnahme zu verhindern, diametral entgegenstehen. Im übrigen verweisen wir auf die geniale Erkenntnis Ihrer Öffentlichkeitsarbeit: Schacht KONRAD ist nicht ASSE.“ Ehmrich bedankte sich für die schnelle Antwort: „Ich kann sie auch absolut nachvollziehen.“

 
Lieber nicht auf KONRAD bauen

Standortkonferenz 2013

Antonia Uthe und Peter Dickel  in Ahaus
Foto: aaa-West
(Fr., 14.06.13/UT) Letzte Woche reisten Antonia Uthe und Peter Dickel nach Ahaus und Duisburg, um auf Einladung der dortigen Anti-Atom-Initiativen über technische und konzeptionelle Probleme beim Ausbau von Schacht KONRAD zu informieren. Aktuell sind es vor allem die Sanierungspläne der Schachtanlage, die die vom Betreiber geplante Fertigstellung in immer weitere Ferne rücken. Während Menschen an den Zwischenlagern, Landessammelstellen und anderen Atommüllstandorten darauf hoffen, wenigstens ihren schwach- und mittelradio- aktiven Müll in absehbarer Zeit loszuwerden (Schacht KONRAD wird ihnen dafür immer wie- der in Aussicht gestellt) ist es mehr als fraglich, ob KONRAD jemals in Betrieb gehen wird. Das jedoch zieht weitreichende Konsequenzen für die Atommüllstandorte nach sich. Daher sind die Menschen dort gut beraten, sich gegen diese Scheinlösung KONRAD rechtzeitig zur Wehr zu setzen, um nicht am Ende auf dem Müll sitzen zu bleiben.

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Sieben Gründe gegen KONRAD

StandortkonferenzDie geplante Abschaltung deutscher Atomkraftwerke bis 2022 lässt uns nicht aufatmen, sondern lenkt das Augenmerk auf die Hinterlassenschaften dieser Phase der Stromerzeugung.  Während hektisch und noch vor der parlamentarischen Sommerpause ein Standortauswahlgesetz für hochradioaktiven Müll auf den Weg gebracht werden soll, wird über die Verwahrung des radioaktiven Abfalls mit sog. vernachlässigbarer Wärmeentwicklung gar nicht mehr gesprochen. Dafür wird, ebenso hektisch, Schacht KONRAD weiter ausgebaut, obwohl sich die Probleme für einen Atommüllstandort KONRAD immer stärker abzeichnen. Schacht KONRAD ist nicht die Lösung! im Gegenteil, es kaschiert lediglich die Konzeptlosigkeit von Politik und Atomindustrie.

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